U23 Weltmeisterschaft in Plovdiv/Bulgarien beginnt in zwei Tagen

Am heutigen Montag trifft die deutsche Delegation der U23 Nationalmannschaft im bulgarischen Plovdiv ein. Nach einem dreiwöchigen zentralen Trainingslager in Ratzeburg reisen heute auch sieben FRG Sportler und Trainer Ralf Hollmann in die zweitgrößte bulgarische Stadt. Somit stellt die FRG das größte Kontingent aller deutschen Rudervereine und wird vom Crefelder RC mit sechs Sportlern gefolgt. Ein deutliches Zeichen dieser leistungsstarken Vereine aus Hessen und NRW.

Mit Nico Merget und Lukas Duhnkrak, die im U23 Achter der Männer sitzen, hat der DRV ein Boot, welches um Gold rudern kann. Schon beim Weltcup in Italien als auch bei der U23 DM überzeugten die acht so sehr, dass es realistisch ist, dass sie um den U23 WM Titel rudern können. “Im abschließenden Relationsrennen der Nationalmannschaft am Freitag, wo alle Boote die 2000m Strecke im Wettkampfmodus absolvieren müssen, waren sie 2% vor dem nächsten Boot. Mit solch einem Abstand hat in der Vergangenheit kaum ein Boot diesen internen Kampf gewonnen“ so FRG Cheftrainer Hollmann. 11 Boote haben im Achter gemeldet. Vorlauf ist am Donnerstag.

Clara Bergau war mit ihrem leichten Frauen Doppelvierer bei diesem Relationsrennen auch ganz weit vorne und hofft natürlich, dass bei einem Meldefeld von 10 Booten eine Medaille für die FRG Frau, die den Takt auch Schlag angibt, herauskommt. “Dieser Vierer hat sich im Trainingslager technisch sehr gesteigert und ich hoffe für sie, dass Edelmetall am Ende herauskommt, so wie es ihre Vorgängerinnen der FRG Pieroth, Brecht, Pless und Thoma auch geschafft haben,“ so ein zufriedener FRG Coach.

Der FRG Vierer mit Bock/Nonnast/Kruppa und Schlagman Usen, der erstmals seit 1999 im DRV das Kunststück geschafft hat, einen eigenen Vereinsvierer ohne Stm. zur WM zu nominieren war nach der Nominierung und der U23 DM zunächst in ein kleines Loch gefallen. „Es lief zur DM überhaupt nicht und auch die erste Woche im Trainingslager war noch nicht so ansprechend. Allerdings gab es hierfür Gründe die analysiert wurden, und in den letzen 10 Tagen haben sie dann wieder zu alter Stärke gefunden und waren auch bei den Belastungen und dem Relationsrennen gut platziert, was uns wieder Hoffnung gibt,“ so Hollmann. 13 Boote bedeuten in dieser olympischen Bootsklasse, dass Halbfinale ausgetragen werden müssen. „Eine Prognose ist schwer, da international im U23 kaum Vergleichsergebnisse vorhanden sind, wie hoffen mit einem guten Ergebnis aus Bulgarien zurück an den Main zu fahren“, so der FRG Coach.

Die U23 WM beginnt am Mittwoch, den 29. 7.15 und wird mit den Finalrennen in zwei Blocks am Samstag (M4- und LW4x) und Sonntag (M8+) beendet.

Alle Rennen sind bei www.worldrowing.com live zu sehen.

Pressestelle FRG