Der Germania-Achter

GERMANIA-ACHTER BESTENS VORBEREITET FÜR DIE PRODYNA RUDER-BUNDESLIGA

Auf die nunmehr 7. Saison der PRODYNA Ruder-Bundesliga hat sich das Flagschiff der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V. gewohnt konsequent vorbereitet und konnte sich dabei auf die langjährige Erfahrung der Trainingsplanung für die besondere Wettkampfform des Sprints über 350 Meter verlassen.

Bereits Anfang Dezember 2014 und damit schon früh in der Vorbereitung der neuen Saison wurde mit der Bestzeit im Indoor-Ergometersprint ein Ausrufezeichen gesetzt. Diese Zeit wurde 2 Monate später nur noch von der Mannschaft des RTHC Bayer Leverkusen/Bonner RG erreicht und so gab es zwei Deutsche Meistertitel in der Deutschen Indoor Rowing Serie 2014/2015.

GA2Den Winter über hatten die Recken um Mannschaftskapitän Rüdiger Lösel ihre Fitness auf vielfältige Weise trainiert, um schließlich das Wassertraining Anfang März beginnen zu können. Da der Kern der so erfolgreichen Mannschaft des Jahres 2014 erhalten werden konnte, wurde von Anfang an der Bewegungsablauf des sprintspezifischen Ruderschlags im Boot wieder automatisiert, um dann an den fünf Renntagen der 1. Ruder-Bundesliga vom Start weg Vollgas geben zu können.

Die erste Station wird dabei erneut vor heimischer Kulisse auf dem Main sein. Am 16.05.2015 heißt es dann zwischen der Schweizer Brücke und dem Holbeinsteg in der sogenannten Main-Arena wieder Start-frei für die rund 35 Vereinsachter, die sich in der 1. und 2. Ruder-Bundesliga der Männer und der 1. Ruder-Bundesliga der Frauen messen und um den Titel streiten werden. Weitere Stationen werden dann Hannover (13.6.), Münster (18.7.), Leipzig (15.8.) sein, bevor das Finale auf der Binnenalster in Hamburg (12.09.) ausgetragen wird.

Im letzten Jahr konnte der Germania-Achter vor heimischen Publikum das erste Mal den Tagessieg für sich verbuchen, der den Auftakt einer famosen Saison des Teams aus der hessischen Finanzmetropole bedeutete. Schließlich wurde die Mannschaft Champions-League-Sieger der neugeschaffenen Rowing-Champions-League, Deutscher Sprintmeister und Vizemeister in der 1. Ruder-Bundesliga. Hieran wollen die als „Maschinen vom Main“ bekannten und bärenstarken Ruderer vom Schaumainkai anknüpfen und es spricht nichts dagegen, dass auch in dieser Saison das Siegerpodest zahlreich „ersprintet“ werden kann.

Die Faszination am und das Motiv des Ruder-Achters bescherte dem Germania-Achter bereits einen Kurzauftritt im Kinofilm „What a Man“ von und mit Matthias Schweighöfer im Jahr 2011 sowie einen langen Auftritt in der Fernseh-Show „Der ZDF-Fernsehgarten“ im Mai 2013. Darüber hinaus machte das Team als Wettkandidat der ZDF-Sendung „Wetten, dass….?“ auf sich aufmerksam, als es seine Wette gewann und einen Wakeboarder über 300 Meter lang hinter sich herzog.

Der Germania-Achter unterhält eine Facebook-Fanseite ( http://www.facebook.com/GermaniaAchter ) und einen YouTube-Videokanal (http://www.youtube.com/user/GermaniaAchter ), um seinen Fans und allen Ruderinteressierten Einblick in das Mannschaftsleben zu geben.

In 2015 umfasst der Ka10869558_701068163325803_7166241331349614397_oder nominell 17 Ruderer und 1 Steuermann. Mit Dominik Thierbach ist ein routinierter Mann an den Steuerseilen, der vor allem im Training gewährleistet, dass jede Einheit effektiv genutzt wird und die Vorgaben des Trainingsplans umgesetzt werden. Daniel Ohl de Mello wird als Schlagmann des Achters weiterhin von Ivan Saric unterstützt. Gemeinsam mit Manuel Beyer und Rüdiger Lösel bilden sie den Schlagvierer, der bereits im vergangenen Jahr hervorragend harmonierte.

Paul Dienstbach und Markus Brich komplettieren das Mittelschiff, so wie auch Maximilian Hinkel, der dank seiner Flexibilität auf nahezu jeder Position einsetzbar ist. Im Bug werden weiterhin Raymund Bareuther, Max Gottwald und Jens Raab Platz nehmen. Mit Timm Baur und Dirk Marterer gibt es in diesem Jahr zwei Neuzugänge, die sich in die Mannschaft rudern wollen und auch Frederik Brohmann ist nach Abschluss seines Studiums motiviert, den Sprung in den Wettkampfkader zu schaffen. Reservisten sind Moritz Carlowitz, Moritz Reinke, Kaan Erkinay und Jürgen Blatzheim. Als Trainer kümmert sich wie in den Vorjahren Johannes Karg um die technische, aber auch physische Weiterentwicklung von Frankfurts Mannschaft des Jahres 2014.

Autor: Jürgen Blatzheim