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28.06.10

Germania-Junioren holen dreimal Silber

VON: SABINE WOLLRAB






Hessens Junioren-Achter und das Schlagduo Kruppa/Usen


Mit drei Silbermedaillen kehrten die Germania-Junioren aus Essen zurück. Der hessische Auswahlachter der 15/16-Jährigen aus Frankfurt, Limburg, Weilburg und Kassel, in dem mit Alexander Usen, Jan Kruppa, Maximilian Woywod und Steuermann Patrick Kubisch vier Germanen saßen, erfüllte die in ihn gesetzten Medaillenhoffnungen und holte die Vize-Meisterschaft, nur eine Sekunde hinter den Lokalmatadoren aus Essen und Mühlheim. Trainer Sven Carstens war damit hochzufrieden, zumal alle aus dem hessischen Achter schon mehrere Rennen in anderen Bootsklassen hinter sich hatten. „Da haben vielleicht zum Schluss im Achter ein paar Körnchen gefehlt“, mutmaßte der Coach.


Usen/Kruppa zeigen Biss


Dafür holten die Junioren weiteres Edelmetall: Maximilian Woywod und Patrick Kubisch starteten mit Ruderern aus Limburg und Kassel im Vierer mit Steuermann und gewannen ebenfalls Silber. Einen tollen Auftritt hatten Alexander Usen und Jan Kruppa im Zweier-ohne. Das Schlagduo des Auswahlachters traf im Finale der besten Sechs auf das Team Cleven/Knüppel vom LRV Mecklenburg-Vorpommern, das auf der letzten Regatta noch zwölf Sekunden vor Usen/Kruppa gewesen war. Aussichtslos, mochte manch einer glauben. Doch die beiden Frankfurter legten eine andere Einstellung an den Tag: „Sie haben alles getan, sie haben gekämpft und sich bis auf eine Bootslänge an die Favoriten herangerudert, das war ein tolles Rennen“, zollte Seniorentrainer Ralf Hollmann Respekt. Lohn war die zu diesem Zeitpunkt zweite Silbermedaille für die Germania-Junioren. Im selben Rennen fuhren Viktor Schmidt-Narischkin und Maik Morak (FRC Fechenheim) auf Platz 4, was für das kurzfristig zusammengesetzte Duo eine tolle Leistung war.


Ein bisschen enttäuscht war Kevin Dounas vom vierten Platz im Leichtgewichts-Doppelvierer mit Steuermann. In Renngemeinschaft mit Henrik Röhr vom WSV Bürgel und Ruderern aus Weilburg und Marburg qualifizierten sie sich gegen 14 Gegner für den Endlauf, verpassten hier aber eine Medaille, mit der die Mannschaft schon geliebäugelt hatte.


Bei den U19-Junioren schaffte Nikolas Houben mit seiner Renngemeinschaft aus Fechenheim, Bernkastel, Koblenz und Würzburg im Vierer mit Steuermann den Einzug ins Finale, wo die Mannschaft den sechsten Platz belegte.


Meisterschaftserfahrungen sammeln


Malte Didrigkeit erreichte im Leichtgewichts-Einer den 9. Platz, Frauke Glitsch kam im Juniorinnen-Einer nicht über den Hoffnungslauf hinaus.


Für die jüngeren Iris Rautenberg und Victoria Siebert (Leichtgewichts-Juniorinnen B-Doppelzweier), Miriam Schoen und Zoe Brück (Juniorinnen B-Doppelzweier) sowie Dominik Thierbach und Morris Schäfer (Hanauer RG) im Leichtgewichts-Junioren B-Doppelzweier) hießt es Erfahrung sammeln auf einer Meisterschafts-Regatta. Für diese Boote war der Hoffnungslauf erwartungsgemäß Endstation.


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