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Geschichte
Die Frankfurter RG "Germania" 1869 e.V. gehört zu den ältesten Rudervereinen Deutschlands und hat 1883 den Deutschen Ruderverband mit gegründet. Auf der Mitgliederliste der ersten Jahrzehnte stehen viele große Frankfurter Namen: von Bethmann, von Metzler, Oppenheimer, Binding, Henninger oder Brüning. In den Gremien waren Persönlichkeiten wie Oberbürgermeister Adickes, Philipp Holzmann oder Wilhelm Merton vertreten. Daneben zählten viele Frankfurter Industrielle, Mittelständler und Handwerker zu den Mitgliedern. Somit war die Germania von Anfang an ein lebendiger Teil des Frankfurter Sport- und Gesellschaftslebens.
Die Germania hat in ihrer Geschichte eine ganze Reihe erfolgreicher Ruderer hervorgebracht: Achilles Wild wurde 1882 der erste Deutsche Meister im Rudern – auf einer 2500 Meter langen Strecke auf dem Main an der Frankfurter Gerbermühle unter den Augen von tausenden Zuschauern. Die Germania stiftete damals mit dem „Brillantstern“ auch den Preis für den „Meister von Deutschland“, in dessen Anlehnung noch heute dem Sieger im Männer-Einer auf der Deutschen Meisterschaft die "Meisterkette mit Brillantstern" verliehen wird. Weitere erfolgreiche Ruderer – und ab 1978 auch Ruderinnen – folgten: zum Beispiel Ferdinand Leux, Deutscher Einer-Meister 1890 und Gründer der ersten deutschen Bootswerft, Günter Lange, Deutscher Einer-Meister 1949 und Olympia-Teilnehmer 1952, Wolfgang Glock, Deutscher Einer-Meister 1969, Lutz Ulbricht, 1968 Olympiasieger im Achter, Sabine Hinkelmann, 1984 im Achter bei den Olympischen Spielen, Marie-Luise Vogel, Junioren-Weltmeisterin im Doppelzweier 1993 oder Christine Morawietz, Weltmeisterin im Leichtgewichts-Doppelvierer 1997.
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