Frühtest und Kleinbootmeisterschaften in Duisburg

Der Frankfurter Ruderer Lukas Duhnkrack brillierte beim so genannten „Frühtest“, dem ersten Rennen des Jahres, mit einem souveränen zweiten Platz im Junioren-Zweier. Auf der Duisburger 2000-Meter-Strecke kam der 17-Jährige gemeinsam mit seinem Zweierpartner Franziskus Peach aus München mit einer Zeit von 7:05min ins Ziel und damit nur zwei Sekunden hinter den Erstplatzierten aus Hamburg.


„Das war eine beeindruckende Leistung. Wenn man bedenkt, dass Duhnkrack erst vor knapp 12 Monaten das Rudern gelernt hat, ist ein zweiter Platz in dieser stets hart umkämpften Bootsklasse mehr als beachtlich“, kommentierte Germania-Cheftrainer Ralf Hollmann das Ergebnis.

Duhnkracks Vereinskollege Philipp Nonnast schaffte es mit seinem Zweierpartner Philipp Richard aus Limburg im gleichen Rennen auf den 10. Rang in der Gesamtplatzierung. Damit sortieren sich nun beide Germanen in einem Feld von über 40 Booten im vorderen Viertel der Rangliste ein.

Bei den in Duisburg parallel zum Frühtest der Junioren stattfindenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften der Senioren gingen aus der Seniorentruppe der Frankfurter Rudergesellschaft Germania nur Jonas Kilthau im Leichtgewichtszweier mit seinem Zweierpartner Sven Keßler aus Gießen sowie die beiden Schwergewichte Alexander Usen und Fabian Bindenberger an den Start. Wegen eines Virusinfekts musste der Rest der Germaniatruppe leider kurzfristig die Teilnahme absagen. „Das hat uns schon sehr geärgert. Wollten wird doch nach den guten Ergebnissen auf der 6000-Meter-Strecke vor zwei Wochen endlich zeigen, dass wir auch auf der olympischen 2000-Meter-Distanz vorne mitrudern können.

Auch Kilthau und Keßler gelang es nicht, ihr ganzes Können unter Beweis zu stellen. Sie schafften es bei schlechten Windverhältnissen nur in das B-Finale. „Die Regattastrecke in Duisburg ist sehr windanfällig und einige Startbahnen sind mitunter stark benachteiligt. Kilthau und Keßler hatten das Pech, im Vorlauf die falsche Startbahn erwischt zu haben. Da war für die beiden einfach nicht mehr drin“, erklärte Trainer Hollmann. Das B-Finale haben Kilthau und Keßler dann aber in einem starken Rennen bis zum Ziel dominiert. So belegten sie den ersten Platz im B-Finale und Platz sieben in der Gesamtwertung. „Das ist immer noch eine Spitzenleistung. Es ist aber einfach ärgerlich, wenn man weiß, dass bei guten Bedingungen auch das A-Final hätte erreicht werden können“, so Hollmann. Im Schwergewichtszweier belegten Usen und Bindenberger Platz drei im D-Finale und damit den 10. Rang unter den unter 23-Jährigen.