Junioren Regatta Köln

Frankfurt. Gleich fünf Siege haben die Ruderer der Frankfurter Rudergesellschaft Germania am vergangenen Wochenende auf der internationalen Juniorenregatta in Köln eingefahren. Den Frankfurtern gelang es in der Altersklasse der 14 bis 15-Jährigen und der Altersklasse der 16 bis 17-Jährigen, die aus der ganzen Bundesrepublik und dem europäischen Ausland angereisten Konkurrenten hinter sich zu lassen.

Bei den Schwergewichten kamen Philipp Nonnast und Lukas Duhnkrack gemeinsam mit Franziskus Peach aus München und Philipp Richard aus Limburg im Vierer-ohne-Steuermann am ersten Renntag der Regatta siegreich ins Ziel. Nach dem Erfolg vom Samstag, in den stärksten Lauf des zweiten Regattatages einsortiert, reichte es am Sonntag nur noch für den zweiten Platz hinter der neu formierten Mannschaft aus Berlin. Mit nur einer halben Bootslänge Vorsprung kamen auf der 2000-Meter-Strecke die Berliner als erste ins Ziel. „Damit hatten wir nicht gerechnet. Jetzt gilt es, in den nächsten Wochen noch einmal eine Schippe drauf zu packen, um den Vorsprung der Berliner aufzuholen“, kommentierte Germaniatrainer Johannes Karg das Geschehen.

Lukas Duhnkrack konnte zusätzlich zu dem Sieg im Vierer einen ersten Platz im Zweier-ohne-Steuermann auf seiner Erfolgsbilanz verzeichnen. Gemeinsam mit seinem Partner Franziskus Peach bestätigte er damit das gute Ergebnis vom Frühtest in Duisburg vor wenigen Wochen, wo sie einen zweiten Platz in einem Feld von 40 gestarteten Booten verzeichneten.

Bei den Juniorinnen schaffte es die Frankfurterin Anna-Marie Fechter mit ihrer Partnerin Meike Dätsch aus Rastatt im Zweier-ohne-Steuerfrau der 16 bis 17-Jährigen auf Platz eins. Weitere erste Plätze belegten im Einer Luise Hägerlich bei den 14 bis 15-jährigen Juniorinnen und Moritz Jäger bei den Junioren derselben Altersklasse.

„Wir sind mit den Ergebnissen der Regatta sehr zufrieden“, zog Trainer Karg Resümee. „In den nächsten Wochen werden wir im Training versuchen uns weiter zu verbessern“, so Karg weiter. Bisher sei man aber auf einem sehr guten Weg.

Ähnlich gute Ergebnisse konnten bereits eine Woche zuvor auf der internationalen Hügelregatta in Essen die Senioren der Frankfurter Germania verzeichnen. Jonas Kilthau belegte hier bei den Leichtgewichten im Vierer-ohne-Steuermann in Renngemeinschaft mit Jannik Olsson (Hamburg), Sven Kessler (Gießen) und Konstantin Hermes (Wanne-Eikel-Herten) den ersten Platz und bestätigte damit seine Ambitionen für einen der wenigen Nationalmannschaftsplätze. Kilthaus Vereinskollegen Alexander Usen und Moritz Bock schafften es im Achter, Vierer und Zweier jeweils in das Finale der besten Sechs.