Kilthau für U23 WM qualifiziert

Der Frankfurter Jonas Kilthau von der Frankfurter Rudergesellschaft Germania hat am Samstag auf den Deutschen U23-Meisterschaften im Rudern den ersten Platz im Leichtgewichts-Vierer-ohne-Steuermann belegt. Mit diesem Sieg qualifizierte sich Kilthau zugleich für die U23-Weltmeisterschaft im Rudern, die in vier Wochen in Linz stattfindet.

In Renngemeinschaft mit seinen Teamkollegen Sven Keßler von der Gießener RC Hassia und den beiden Hamburgern Torben Neumann und Can Temel vom RC Allemannia schaffte es Kilthau in einer Zeit von 6:38 Minuten und damit zwei Bootslängen vor dem zweitplatzierten Vierer (6:44 Min.) und sogar 20 Sekunden vor dem drittplatzierten ins Ziel.

Gemeinsam wird die Mannschaft um den 22-jährigen Kilthau auch in Linz im Leichtgewichts-Vierer an den Start gehen. „Wir sind alle super stolz auf diese Leistung und haben den Sieg und die Qualifikation für die WM auch schon gebührend gefeiert. Von Montag an werden wir dann damit beginnen, uns auf die WM vorzubereiten, um dort noch einmal alles rauszuholen was geht“, sagte Germaniatrainer Ralf Hollmann. Für Kilthau, der bereits im vergangenen Jahr auf der U23-WM im litauischen Trakai im Vierer an den Start ging und es dort auf den 5. Platz schaffte, werde es in diesem Jahr darum gehen, seine Platzierung vom letzten Jahr noch zu verbessern, gab Trainer Hollmann die Zielrichtung vor.

Die Deutschen U23-Meisterschaften finden zeitgleich mit den Meisterschaften der U17 und U19 vom 20. bis zum 23. Juni auf der Regattastrecke Fühlinger See in Köln statt. Auf der 2000-Meter-Distanz treten nur die besten Mannschaften Deutschlands gegeneinander an und versuchen, sich für die U23-WM und die Junioren-WM der U17 zu qualifizieren.

Verstärkt um Jannik Olsson (Hamburg), Konstantin Hermes (Wanne-Eickel-Herten), Lasse Werder (Hamburg), Jonas Briese (Hamburg) und Steuerfrau Melanie Baues (Bremen) ging die bereits mit Gold dekorierte Vierermannschaft am Samstagnachmittag auch im Achter an den Start. Auch hier ließen sie die nationale Konkurrenz hinter sich und holten die zweite Goldmedaille auf den diesjährigen Deutschen Meisterschaften für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania.