Fünfter Platz bei der U23-WM für Jonas Kilthau

Platz 5 hieß es am vergangenen Sonntag auf der U23-WM im Rudern für den Frankfurter Jonas Kilthau. Zusammen mit seinen Teamkollegen Sven Keßler, der in dieser Saison für den Gießener RV Hassia an den Start gegangen ist und den Hamburgern Torben Neumann und Can Temel (beide RC Allemannia Hamburg) war Kilthau im Leichtgewichts-Vierer für den Deutschen Ruderverband angetreten.

Nachdem das deutsche Boot im Vorlauf mit einem zweiten Platz hinter Spanien den Direkteinzug in das Finale verpasste, nutzte die Mannschaft den sogenannten Hoffnungslauf, um sich für das Finale der besten Sechs zu qualifizieren.

Bei traumhaften Wetter und besten Ruderbedingungen auf der 2000-Meter langen Regattastrecke im österreichischen Linz konnte sich der deutsche Vierer im Finale nur gegen das Boot aus den USA durchsetzen und musst sich der überragenden Konkurrenz aus Italien, Großbritannien, Frankreich und Spanien auf den Plätzen eins bis vier geschlagen geben.

Teamtrainer Ralf Hollmann, der wie Jonas Kilthau bei der Frankfurter Rudergesellschaft Germania verpflichtet ist, war dennoch mit der Mannschaft zufrieden: „Die Jungs haben sich von Rennen zu Rennen gesteigert. Sie haben technisch sehr gut gerudert und bis zum Schluss hart gekämpft. Die Konkurrenz war in diesem Jahr aber einfach eine Nummer besser. Das müssen wir anerkennen und können trotzdem mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein.“

Kilthaus und Hollmanns Heimatverein, die Frankfurter RG Germania schickt bereits in knapp zwei Wochen mit Lukas Duhnkrack den nächsten Germanen bei einer Weltmeisterschaft ins Rennen. Duhnkrack wird sich auf der U19-WM im litauischen Trakai für die deutsche U19-Nationalmannschaft in die Riemen legen. Deutschland gehört im U19-Bereich traditionell zu den stärksten Nationen im Vergleich.