Germania-Achter startet beim 4. Renntag in Kassel

Die PRODYNA RUDER-BUNDESLIGA gastiert am 17. August erstmalig in Kassel. Der Ruder-Bundesliga-Achter der Frankfurter RG Germania 1869 e.V. will sich erneut ganz oben platzieren.

Der vierte Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga findet im Rahmen des diesjährigen Stadtjubiläums „KASSEL 1100“ statt und ist einer der Höhepunkte der vielen Veranstaltungen, welche sich die Stadt Kassel hierzu hat einfallen lassen. Kassel ist damit das erste Mal Austragungsort der Ruder-Bundesliga und im Gegensatz zu den bisherigen Renntagen finden die Vereinsachter Deutschlands in den 3 Top-Ligen der Ruder-Bundesliga einen reinen Zwei-Bahnen-Modus auf der Fulda auf Höhe der Hessenkampfbahn vor. Damit verschiebt sich die Renntaktik etwas mehr in Richtung Zeitlauf und damit in Richtung des ersten Rennens an diesem Tage. Wer hier ganz oben steht, dem werden erst einmal „leichtere“ Gegner in den folgenden Achtel- und Viertelfinalrennen zugelost.

Der Germania-Achter, der beim 3. Renntag in Duisburg letztlich an dem Achter und Liga-Champion der letzten Jahre vom Crefelder RC´s scheiterte und insgesamt Platz 3 belegen konnte, hat dementsprechend sein Training umgestellt. In Top-Besetzung rechnet sich die Mannschaft vom Main wieder hohe Chancen aus, am Ende ganz oben mit auf dem Siegerpodest zu stehen und die bisher so erfolgreich wie nie zuvor verlaufende Saison für den Top-Achter aus dem Bundesland Hessen fortzusetzen.

Blickt man auf die Gesamttabelle der 1. Ruder-Bundesliga stehen die Recken aus Deutschlands Finanzmetropole und Sportstadt Frankfurt derzeit auf Platz 2 hinter dem Crefelder RC und punktgleich zum Münster-Achter des Akademischen Ruder-Clubs zu Münster. Das Ziel der Truppe um Trainer Johannes Karg ist damit klar. Sie wollen sich von dem Münster-Achter absetzen und wenn möglich erneut einen Tagessieg erringen. Team-Kapitän Rüdiger Lösel hierzu: “ Kassel wird eine besondere Herausforderung, weil die Vorbereitung so kurz ist und wir im Vergleich zum letzten Wettkampf zwei Leute ersetzen müssen. Ein solcher Umbau in so kurzer Zeit stellt auch für uns immer wieder eine Veränderung dar. Doch letztlich ist jeder unserer Athleten bereits bei vorherigen Renntagen und in verschiedenen Zusammensetzungen erfolgreich für unseren Germania-Achter gestartet. Nun gilt es, weiter intensiv zu arbeiten und die Spannung hoch zu halten.“ (Jürgen Blatzheim)