Universade: Interview mit Katrin Thoma

1. Wie war das Rennen?

Unser Rennen war echt richtig hart. Alle Boote sind von Anfang an total offensiv gefahren. Wir hatten uns einen Rennplan gemacht, den wir trotz des hohen Tempos der andern durchgezogen haben. bis 1000m waren wir zwar immer im Feld drinn, aber trotzdem auf Platz 5. bei 1250m haben wir dann einen sehr starken 10ner bis 15ner gemacht und konnten uns von den anderen lösen. Die hatten wohl teilweise auch etwas überpaced! Im Endspurt konnten wir unsere Postition dann richtig sichern und den 2Platz sichern.

2. Was bedeutet die Silbermedaille für dich?

Die Silbermedaille bedeutet sehr viel für mich. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut. Wir haben viel trainiert und stark gekämpft und es ist toll, dass das jetzt mit Silber belohnt wurde.

3. Wie war die Vorbereitung?

Die Vorbereitung war leider durch Krankheit anfangs etwas schwierig. Die ersten Wochen ist es auch noch nicht so gut gelaufen. Erst die letzten Wochen vor der Universiade haben wir uns in Hameln getroffen und sehr viel erarbeitet. Der 2x ist dort dann schnell richtig gut gelaufen, sodass wir uns am Ende gut vorbereitet gefühlt haben!

4. Was sind deine weiteren Ziele?

Meine weiteren Ziele sind zunächst erstmal meine Bachelorarbeit abschließen. Wie es mit dem Rudern weitergeht, kann ich noch nicht genau sagen.

5. Wie klappt es mit der Verbindung Uni – Hochleistungssport bei solch einem anspruchsvollem Studium?

Die Verknüpfung von Physik Studium und Leistungssport ist schon recht anstrengend und schwierig. Gerade dieses Semester, wo ich meine Bachelorarbeit schreibe, bin ich jeden Tag von 10 Uhr bis 18:00 Uhr in der Uni. Da ist der Tag sehr vollgepackt, wenn man noch 2x täglich trainieren möchte. Trotzdem macht mir beides viel Spaß!