Ruderer Lukas Duhnkrack gibt sein WM-Debüt mit Platz 9

Lukas Duhnkrack aus Kronberg im Taunus hat bei den U19-Weltmeisterschaften, die am letzten Wochenende im littauischen Trakai stattfanden, mit einem neunten Platz im Vierer ohne einen sehr guten internationalen Einstand abgeliefert. Der Ruderer der Frankfurter RG Germania rudert erst seit knapp 2 Jahren und konnte sich physiologisch mit einem Bestwert an die Spitze der gesamten Nationalmannschaft setzen. Auf den Weltmeisterschaften lief es dann jedoch nicht nach Plan. Das Team von Trainer Johannes Karg, der Junioren-Cheftrainer der FRG Germania, hatte im Vorfeld auf die WM noch mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen. Der etatmäßige Schlagmann des Vierers, der Münchner Franziskus Paech, musste kurzfristig aufgrund von Schulterproblemen ausgetauscht werden.

Mit Ersatzmann Malte Scharf (Berlin), Paul Diletti (Münster), Lutz Rudack (Waltrop) und eben Lukas Duhnkrack musste das neuformierte Team sich in einem sehr hochklassigen Feld behaupten. Mit insgesamt 18 Booten gehörte der Vierer ohne quantitativ zu den größten Meldefeldern der WM. Schon im Vorlauf wurde mit sehr starken Fahrzeiten deutlich, dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität in diesem Jahr hoch war und der Weg in das A-Finale schwer wird. Trotz starker kämpferischer Leistung im Halbfinale musste der deutsche Vierer die Gegner ziehen lassen, man kam mit Platz 5 und der Qualifikation für das B-Finale an den Steg.

Trainer Johannes Karg: “Das Ergebnis ist zunächst nicht das Wunschergebnis. In der Gesamtbetrachtung haben wir nicht an die Saisonleistungen beim Zielwettkampf anschliessen können. Ich freue mich über das internationale Debüt der Mannschaft. Beim nächsten Mal klappt es dann mit der Medaille!”

Im B-Finale konnte sich das Quartett noch einmal steigern und in einer guten Leistung den dritten Rang im Rennen und damit Platz 9 im Gesamtklassement erreichen. Vorstand Sport Oliver Palme: “Lukas rudert erst seit relativ kurzer Zeit und hat technisch noch große Potentiale. Körperlich hat er schon mal seine Ausnahmestellung bewiesen, damit wird ihm der Sprung in den U23-Bereich nicht schwer fallen. Hier haben wir im nächsten Jahr sieben Top-Athleten, da wir es schon auf unserem Hof hoch hergehen!”