GERMANIA-Achter fährt nach Heimsieg gestärkt zum 2. Renntag nach Dortmund

RBL

GERMANIA-ACHTER FÄHRT NACH HEIMSIEG GESTÄRKT ZUM
2. RENNTAG

 

Die PRODYNA Ruder-Bundesliga gastiert am 21. Juni auf dem Phönix-See in Dortmund und der Vereinsachter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania von 1869 e.V. möchte erneut die derzeitig sehr gute Form unter Beweis stellen.

 

Der Germania-Achter, der seit der Gründung der PRODYNA Ruder-Bundesliga in der 1. Liga des Wettbewerbs für Vereinsachter aus Deutschland startet, konnte beim Auftakt der diesjährigen Saison in Frankfurt den Tagessieg erringen. Die Athleten des Vorzeigebootes des mitgliederstärksten Rudervereins in Frankfurt hatten sich auf den Punkt vorbereitet und begeisternden Sport geboten. Sie dominierten den Zeitlauf sowie das Viertel- und Halbfinale und kauften schließlich dem langjährigen Sprintmeister vom Crefelder Ruder-Club im Finale den Schneid ab und gewannen ihr Heimspiel vor toller Kulisse und besten Bedingungen.

 

Germania Achter am 1. Renntag in Frankfurt

Germania Achter am 1. Renntag in Frankfurt

Diese Leistung will die Mannschaft vom Schaumainkai wiederholen, weiß aber auch, dass es unter den 14 Mitkonkurrenten um den Titel des Liga-Champions auf der Sprintdistanz von 350 Metern weitere Boote gibt, die nach ganz vorne fahren können. Entsprechend zielgerichtet erwies sich die Trainingsarbeit zwischen dem 1. und dem jetzt kommenden 2. Renntag, die nicht nur die Physis und Technik betraf, sondern vor allem auch den Erfolgshunger lebendig hielt.

 

Team-Captain Rüdiger Lösel hierzu: „Wir hatten beim Auftakt der PRODYNA Ruder-Bundesliga hier in Frankfurt eine sehr gute Vorbereitung und einen tollen Tag erwischt, an dem die vielen Faktoren, die eine solche mannschaftliche Leistung ermöglichen und schließlich zum Sieg führten, einfach alle zusammen kamen und passten. Dies wollen wir in Dortmund auf dem Phönix-See wiederholen, wissen aber auch, dass wir nur eines von fünf, vielleicht sechs Booten sind, die bis nach ganz vorne fahren können.“

 

Zu den Bedingungen in Dortmund äußert sich Trainer Johannes Karg: „Wir haben uns von einem Fluß mit Strömung und Wellengang auf einen tendenziell ruhigen See mit flachem Wasser umzustellen und erwarten, dass die dort zu erwartenden, einfacheren Anforderungen an die Rudertechnik das Feld insgesamt näher zusammen rücken lässt. Umso mehr ist es wichtig, über eine mannschaftliche Geschlossenheit und größtmöglicher Synchronität in der Ruderbewegung aller Athleten erneut den Grundstein für einen Erfolg ähnlich wie bei der Auftaktregatta in Frankfurt zu legen.“

 

Insgesamt zuversichtlich äußert sich noch Schlagmann Daniel Ohl de Mello: „Die Jungs sind alle noch heiß und wollen wieder zeigen, dass wir uns über die letzten Jahre zurecht in die Tabellenspitze vorgearbeitet haben. Jeder hat noch den Schwung und die Euphorie vom Tagessieg in Frankfurt und diese nehmen wir nach Dortmund mit und schauen, dass wir uns auch da so teuer wie möglich verkaufen.“

 

Jürgen Blatzheim