GERMANIA-Achter bleibt weiter an der Tabellenspitze

Dortmund, 21.Juni 2014: Beim 2. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga auf dem Phönix-See in Dortmund erreicht der Vereinsachter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania von 1869 e.V. Platz 2 der Tageswertung. In der 1. Liga auf der Sprint-Strecke für Vereinsachter konnte sich der Germania-Achter bis ins große Finale durchsetzen und bleibt damit punktgleich mit dem Achter vom Crefelder RC an der Tabellenspitze der PRODYNA Ruder-Bundesliga.

Gestärkt durch den Tagessieg bei der Auftaktveranstaltung in Frankfurt fuhren die Athleten des hessischen Vorzeigeachters nach Dortmung und wollten sich erneut bis ganz nach oben auf dem Siegertreppchen rudern. Sie dominierten den Zeitlauf mit der Zeit von 53,90 Sekunden, eine Zeit, die keine der anderen Mannschaften aus dem 15-köpfigen Starterfeld an diesem Samstag, den 21. Juni, mehr erreichen sollte. Bei den anschließenden Achtel-, Viertel- und Halbfinalläufen siegte die Mannschaft aus der Main-Metropole, wobei sich dort andeutete, dass auf dem eher ruhigen See-Gewässer die Leistungsdichte der Boote enger war, als noch auf dem Main mit Flußströmung.

Mit dem Emscher Hammer, den Pred8Oars aus Leverkusen, dem Sprintteam Mülheim, dem Dole-Achter aus Hamburg, dem Münster-Achter, dem Pirna8er und natürlich dem mehrmaligen und amtierenden Liga-Champion vom Crefelder RC lieferten sich die Frankfurter Athleten umkämpfte Rennen. Und einmal mehr bestätigte sich, dass es bei diesem klasse Niveau der Mannschaften auf Details ankommt, wenn man schließlich triumphieren möchte. Bis zum Halbfinale konnte der Germania-Achter von Trainer Johannes Karg die im Vorfeld erarbeitete Technik und seinen Rhythmus sehr gut und sicher umsetzen. Doch ausgerechnet im Finale schlich sich einmal ein technischer Fehler ein, der letztlich den Kampf um den Sieg vorzeitig entschied.

Team-Captain Rüdiger Lösel hierzu: „Wieder haben wir einen tollen Start in diesen Regattatag erwischt. Über den Tag haben wir uns zudem gegen insgesamt stärker gewordene Gegner teilweise souverän durchsetzen können. Doch ausgerechnet im Finale hat sich mal wieder gezeigt, dass es in dieser Liga darauf ankommt, alle noch so kleinen Faktoren zusammen zu bringen, um zu gewinnen.“

Und aus Sicht des Schlagmanns Daniel Ohl de Mello verlief das Finale so: „Am Start kamen die Krefelder einen Tick besser raus. Nach diesen ersten Schlägen konnten wir uns aber zur Rennmitte wieder herankämpfen und waren dabei, den Crefelder RC zu überholen, da stockte bei uns der Rhythmus im letzten Drittel für ein, vielleicht zwei Schläge. Das reichte den Krefeldern leider, um uns dann doch nach rund 55 Sekunden mit knapp 3/10-tel Sekunden oder rund 2 Metern zu schlagen.“

Doch wer die Männer vom Schaumainkai kennt, der weiß, dass der Germania-Achter beim 3. Renntag in Rüdersdorf bei Berlin am 2. August alles geben wird, um die derzeit hervorragende Form erneut unter Beweis zu stellen.

Jürgen Blatzheim

Germania-8ter in Dortmund 21.Juni 2014

Germania-8ter in Dortmund 21.Juni 2014