Ruderbundesliga: GERMANIA-Achter hat nur gute Erinnerungen an Rüdersdorf

GERMANIA-Achter hat nur gute Erinnerungen an Rüdersdorf

Der 3. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga wird am 2. August auf dem Kalksee in Rüdersdorf bei Berlin ausgetragen. Hier will der Achter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania von 1869 e.V. ein weiteres Mal ganz nach oben. In der 1. Liga auf der Sprint-Strecke für Vereinsachter konnte sich der Germania-Achter bisher sehr gut in Szene setzen und steht derzeit punktgleich mit dem Achter vom Crefelder RC an der Tabellenspitze der PRODYNA Ruder-Bundesliga.vor Ruedersdorf

 

An Rüdersdorf, wo die Ruder-Bundesliga im Jahr 2012 das erste Mal gastierte, hat der Germania-Achter nur positive Erinnerungen. Gerade auf dem Kalksee hat die Mannschaft von Trainer Johannes Karg bisher in jeder Saison ihre besten Leistungen abgeliefert. So feierten die Ruderer vom Main letztes Jahr dort ihren ersten Tagessieg innerhalb der Rennsaison der Ruder-Bundesliga.

Diese Saison erruderte sich der Germania-Achter ebenfalls bereits einen Tagessieg auf seiner Heimstrecke vor der Skyline Frankfurts und erreichte mit Platz 2 beim darauffolgenden Renntag in Dortmund auf dem Phönix-See eine Top-Platzierung. In der dann folgenden Zeit hieß es zunächst, sich die sehr gute Form zu erhalten und kleine technische Fehler noch auszumerzen. Schlagmann Daniel Ohl de Mello hierzu: „Nach den rund 8 Wochen Renntagspause sind wir wieder richtig heiß auf den Wettkampf mit Deutschlands besten Vereinsachtern und gehen davon aus, dass wir nach wie vor zu den Spitzenteams in dieser Saison zählen. Wir wollen die Tabellenspitze verteidigen.“ Und Team-Captain Rüdiger Lösel ergänzt: „Die vergangenen Wochen haben wir dazu genutzt, uns die bisherige Wettkampfhärte zu erhalten. Diese Saison haben wir einfach individuell sehr starke Ruderer an Bord, die sich in den Trainingseinheiten bisher sehr gut auf das gemeinsame Rudern als Mannschaft konzentrieren konnten. In Dortmund haben wir gesehen, dass auch schon der kleinste Fehler am Ende über Sieg und Niederlage entscheidet. Daher werden wir jedes Rennen so kompakt und geschlossen wie möglich zu gestalten versuchen.“

Ob am Ende der Germania-Achter nach etwas mehr als der Halbzeit der Saison weiterhin seine Top-Platzierung an der Tabellenspitze beibehalten wird, hängt also vor allem davon ab, ob die Mannschaft ihre Leistung in fünf Rennen über den Tag jeweils auf den Punkt abrufen kann. Nach Rüdersdorf werden dann noch am 23. 8. in Münster und am 13.9. in Hamburg Renntage ausgetragen, bevor der Liga-Champion und damit der Gewinner der diesjährigen Sprintliga feststeht.

Jürgen Blatzheim