Philipp Nonnast wird Weltmeister im “kleinen” Deutschlandachter

Ein ganz besonders erfolgreicher Auftritt wurde es für Philipp Nonnast bei den Weltmeisterschaften der U19 im Rudern. In Hamburg vor eigener Kulisse wurde er Juniorenweltmeister im Achter. Im “kleinen” Deutschlandachter konnte er sich vor den Niederländern und Italienern durchsetzen.
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Trainer Johannes Karg: “Es macht uns schon stolz, wenn ein Nachwuchstalent nach 21 Jahren wieder mal Gold holt. Vor allem stimmt bei Philipp schon jetzt die Anschlußleistung Richtung Senioren, was wirklich eine große Leistung ist. Nonnast ist ein echtes Eigengewächs, das zeigt die Qualität der Nachwuchsarbeit in der Germania.”

Schon nach dem Vorlaufsieg konnte sich das deutsche Boot Hoffnung auf einen der vorderen Plätze machen. Lediglich das Boot aus den Niederlanden konnte zeitlich mithalten. Auch im Finale schoben sich die Niederländer immer wieder an das deutsche Boot heran, konnten aber am Ende nicht mithalten. Für den deutschen Ruderverband bedeutete das die Titelverteidigung in der prestigeträchtigen Bootsklasse. Vor mehreren Tausend deutschen Zuschauern konnte Nonnast mit seiner Crew dann auf den letzten Metern mehr als eine Länge heraus rudern. Riesig natürlich im Anschluss die Freude bei den heimischen Fans.

Vorstand Sport Oliver Palme: “Die Germania ist jetzt seit vier Jahren jedes Jahr mit Ruderern bei der U19-WM dabei. Das ist ein starkes Ergebnis, aber trotzdem hat nun seit 21 Jahren der letzte Kick gefehlt. Marie-Louise Vogel hat 1993 die letzte Goldmedaille geholt. Trotz aller Medaillen seitdem ist haben wir immer auf die Goldmedaille geschielt. Deshalb freuen wir uns Wir sind sehr stolz nicht nur auf Philipp, sondern auch auf Trainer Johannes Karg.”

Die Talentschmiede vom Museumsufer ist natürlich schon für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Die 17-jährige Luise Hägerich trainiert momentan für den Baltic-Cup, der am 27.9.2014 in Kopenhagen startet. Dort werden die Talente für die U19-WM 2015 vom Verband getestet.