Frankfurter GERMANIA-Achter vor dem vorletzten Renntag an Tabellenspitze

Der 4. und vorletzte Renntag der 1. PRODYNA Ruder-Bundesliga wird am 23. August auf dem Aasee mitten im schönen Münster ausgetragen. Gestärkt durch die Rückeroberung der Tabellenspitze will der Achter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania von 1869 e.V. seine bisher beste Saison erfolgreich fortsetzen. Einzig der Achter vom Crefelder RC kann jetzt noch den größten Erfolg für die Ruderer vom Main seit Beginn der PRODYNA Ruder-Bundesliga im Jahre 2009 streitig machen.

Finallauf Rüdersdorf 2014 grossBisher konnten die Athleten aus der Finanzmetropole Hessens bei allen Renntagen ihre hervorragende physische Verfassung bestens in Szene setzen und verloren nur in Dortmund gegen den ärgsten Konkurrenten aus Krefeld und dies allein aufgrund eines eigenen technischen Fehlers. Eben solche Fehler darf man sich in der Sprint-Liga der Vereinsachter aus ganz Deutschland nicht erlauben, will man sich gegen den amtierenden Liga-Champion aus der Seidenstadt im Westen Deutschlands durchsetzen.

Bild Finallauf Rüdersdorf, ©Ruderbundesliga

In Münster gastiert die PRODYNA Ruder-Bundesliga regelmäßig und daher ist der Aasee den Frankfurtern nicht zuletzt seit der Deutschen Sprintmeisterschaft und dem Gewinn der Bronzemedaille im letzten Jahr bekannt. Dort wird zum letzten Mal im sogenannten 4-Bahnen-Modus gestartet, der den Achtel- und Viertelfinalrennen besondere Spannung verleiht, da sich auch den Außenseitern die Chance auf ein Weiterkommen bietet. Das Team des Germania-Achters wird weiterhin von Rennen zu Rennen zu denken. Diese taktische Einstellung verhinderte, dass die Mannschaft bei aller Motivation den jeweiligen Gegner unterschätzte.

 

Ivan Saric, Co-Schlagmann im Germania-Achter, meint zum kommenden Renntag: „Die kurze Pause zwischen unserem Tagessieg in Rüdersdorf und Münster wird uns helfen, den Schwung und die ganze Motivation mit in die kommenden Rennen zu nehmen. Wir sind alle heiß darauf, nicht nur wieder bis ganz oben in die Tageswertung zu fahren, sondern auch unserem diesjährigen Ziel ein Stückchen näher zu kommen und das erste Mal Liga-Champion zu werden. Das war zu Beginn der Saison nicht unbedingt absehbar, aber jetzt, wo wir in dieser Position sind, wollen wir die Saison auch als Tabellenerste beenden.“

 

Jürgen Blatzheim