Germania-Achter fährt als Favorit zum Finale

Der Clubachter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania von 1869 e.V. steht nach nunmehr vier Renntagen der 1. PRODYNA Ruder-Bundesliga an der Tabellenspitze. So fahren die Ruderer vom Schaumainkai als größter Titelaspirant zum letzten Renntag am 13.09.2014 in Hamburg. Einzig der langjährige Liga-Champion vom Crefelder Ruder-Club kann der Mannschaft von Trainer Johannes Karg unter normalen Umständen noch gefährlich werden. Es wäre der erste Titelgewinn der Frankfurter innerhalb der Sprintliga für Vereinsachter in Deutschland.

Die Athleten aus der Finanzmetropole Hessens haben in den letzten 4 Monaten eine imponierende Leistung gezeigt und überzeugten vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und eine relativ homogene Physis. Und auch am Finaltag wollen die in der Ruderszene als „Maschinen vom Main“ betitelten Männer sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Auf der mit 270 Metern noch einmal kürzeren Sprintstrecke müssen sie gleichwohl aufpassen, da körperlich leichtere Mannschaften durchaus ihren Gewichtsvorteil beim Start ausspielen können. Doch in den letzten Trainingseinheiten wurden speziell die Startschläge geübt, so dass der Germania-Achter so schnell wie möglich seine Fahrt aufnehmen und dann bis zum Ziel halten kann. Die Recken waren sehr zufrienden mit den erzielten Ergebnissen, zumal auch die Bootseinstellung noch einmal überprüft und optimiert wurde.

©Ruder-Bundesliga

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Das Team kann personell aus dem Vollen schöpfen und reist mit der seit dem Tagessieg beim ersten Renntag in Frankfurt eingespielten Mannschaft an. Hierzu sagt Max Gottwald, der dieses Jahr studiumsbedingt die Position des Co-Schlagmanns mit Ivan Saric tauschte und jetzt im Bug für die Stabilität des Bootes sorgt: „Wir haben uns als junge, unbekümmerte Truppe die letzten 5 Jahre jede Saison gesteigert und sind rudertechnisch sehr gereift. In dieser Saison haben wir isher eine starke Leistung abgeliefert. Wir sind topmotiviert und wollen jetzt auch noch den letzten Schritt gehen. Das ist unser erklärtes Ziel.“
Autor: Jürgen Blatzheim