Saisonauftakt für den GERMANIA-ACHTER in der 1. PRODYNA RUDER-BUNDESLIGA vor heimischem Publikum

Im Rahmen des 6. Frankfurter Ruderfestes vom 13. bis 17. Mai 2015 wird als ruderischer Höhepunkt der 1. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga am 16. Mai veranstaltet. Dort starten wieder insgesamt 39 Achter, die sich auf die 1. und 2. Herren-Liga und 1. Damen-Liga aufteilen. Seit Gründung der PRODYNA Ruder-Bundesliga im Jahre 2009 fährt der Sprint-Achter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V. in der 1. Liga und hat sich über die Jahre konsequent bis ganz nach oben in der Tabelle gearbeitet. Dieses Jahr hat sich die Mannschaft um Trainer Johannes Karg und Team-Captain Rüdiger Lösel nichts weniger als den Gewinn der Ruder-Bundesliga vorgenommen, nachdem es im letzten Jahr nur um Haaresbreite nicht zum Titel reichte. Gleichwohl war die letzte Saison die bisher erfolgreichste des in der Liga respektvoll „Maschinen vom Main“ genannten Teams. Mit der Deutschen Sprintmeisterschaft und dem Gewinn der erstmals ausgetragenen, international besetzten Rowing Champions League setzten die Ruderrecken aus der Mainmetropole dem Verlauf der vorjährigen Saison die Krone auf.

3Personell nur wenig verändert gehen die Mannen erneut in die Rennserie der PRODYNA Ruder-Bundesliga und erhoffen sich, den letztjährigen Sieg an gleicher Stelle wiederholen zu können. Natürlich wissen alle Mannschaften vor dem ersten Renntag nicht so ganz genau, wie die eigene Leistungskraft im Verhältnis zu den Gegnern einzuschätzen ist, doch hat der Germania-Achter bereits im Winter zusammen mit der Renngemeinschaft aus Leverkusen und Bonn im Sprintwettbewerb auf dem Ruderergometer den Deutschen Meistertitel errungen. Zusammen mit der Routine, die die Mannschaft um Größen wie Paul Dienstbach als ehemaliger Weltmeister im Vierer ohne Steuermann sich erarbeitet hat, sollte das Team ein gehöriges Wort bei der Entscheidung um den Tagessieg in Frankfurt mitreden können.

Zuletzt holte sich der Germania-Achter hierfür den letzten Feinschliff im Trainingslager in Breisach, wo an der Spritzigkeit, der Technik und der mannschaftlichen Geschlossenheit erfolgreich gearbeitet wurde. Letzteres ist zu einem herausragendem Merkmal dieses Vereinsachters geworden, die nicht umsonst zur Mannschaft des Jahres 2014 von der Jury der Sportstadt Frankfurt gewählt und mit anderen sportlichen Größen wie etwa John Degenkolb geehrt wurde.

 

Autor: Jürgen Blatzheim