GERMANIA-ACHTER WILL DEN AUFTAKTSIEG VON FRANKFURT BESTÄTIGEN

In der 1. PRODYNA Ruder-Bundesliga findet am 13. Juni 2015 der zweite Renntag auf dem Maschsee in Hannover statt. Der Vereinsachter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V. startet als Tabellenführer und hat sich nichts weniger als den Gewinn auch dieses Renntags vorgenommen. Die Athleten vom Main haben nach dem furiosen Auftakterfolg vor heimischem Publikum und der Wiederholung des Vorjahressieges an gleicher Stelle nicht die Hände in den Schoss gelegt, sondern sich akribisch auf den kommenden Renntag vorbereitet. Hierzu besteht auch guter Grund, da sich der Modus gegenüber dem Höhepunkt der Franfurter Rudertage im Mai ändert.

In der niedersächsischen Landeshauptstadt warten nicht nur 2, sondern 4 Startbahnen auf die 14 Mannschaften der 1. Liga im Achtersprint der besten Vereinsmannschaften Deutschlands. So werden in den Achtel- und Viertelfinalrennen jeweils vier Boote um den Einzug in die Halbfinalläufe kämpfen. Dies bedeutet, dass in diesen Rennen ein kleiner Patzer nicht unbedingt dazu führen muss, nur noch in den unteren Tabellenrängen punkten zu können.

Auf dem innerstädtischen Maschsee erwarten die Vereinsachter der 1. und 2. Ruder-Bundesliga der Männer sowie der 1. Ruder-Bundesliga der Damen beste Bedingungen, liegt die Rennstrecke doch in Ufernähe. Wer will, kann die Rennen in jedem Abschnitt der 350-Meter-Distanz hautnah verfolgen.

Der Germania-Achter möchte die gute Form des ersten Renntages auf dem Maschsee bestätigen, ist sich jedoch gleichzeitig der Schwierigkeit seines Vorhabens bewusst: “Vor dem Saisonauftakt waren wir hochmotiviert, da wir vor heimischem Publikum unbedingt erfolgreich sein wollten. Jetzt müssen wir auch auswärts unter anderen Bedingungen zeigen, was in uns steckt”, ordnet Team-Captain Rüdiger Lösel die kommende Aufgabe ein. Doch sofern die Mannschaft um Trainer Johannes Karg mit der gewohnten Agressivität in die fünf Rennen geht und technisch sauber rudert, können eigentlich nur wenige der Konkurrenten dem Frankfurter Paradeboot wirklich Paroli bieten.

Jürgen Blatzheim