Germania-Achter gewinnt den 2. Renntag in Hannover

Der zweite Lauf der 1. PRODYNA Ruder-Bundesliga fand am 13. Juni 2015 auf dem Maschsee im Zentrum von Hannover statt. Wie bereits vor heimischem Publikum in Frankfurt konnte sich der Vereinsachter der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V. bestens in Szene setzen. Diesmal traf der Tabellenführer bereits im Halbfinale auf den wohl schärfsten Konkurrenten vom Crefelder Ruderclub. Der zunehmende Seitenwind im Bereich der Strecke stellte beide Teams vor anspruchsvolle Bedingungen und sorgte für ein packendes Rennen, welches die Ruderer vom Schaumainkai mit einer kämpferischen Leistung zwar knapp, aber nicht unverdient mit vier Hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem CRC für sich entschieden.

Copyright: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga

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Den ganzen Renntag über dominierte der Germania-Achter alle sonstigen 4 Rennen, fuhr mit der Zeit von 53,33 Sekunden zudem die Tagesbestzeit und war in jedem der Rennen immer auch der zeitschnellste Achter. Im Finale traf die Mannschaft auf den unerwartet stark fahrenden Achter vom RC Allemannia Hamburg, die ihrerseits die beste Platzierung seit der Teilnahme in der 1. PRODYNA Ruder-Bundesliga einfuhren.

 

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Copyright: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga

Mit bisher maximal erreichbaren 28 Punkten steht der Germania-Achter vor dem Crefelder RC und dem Dole-Achter vom RC Favorite Hammonia Hamburg ganz oben in der Gesamttabelle. Wer die Ruderrecken um Kapitän Rüdiger Lösel kennt, der weiß, dass sie es an den kommenden drei Renntagen in Münster (18.07.), Leipzig (15.08.) und Hamburg (12.09.) ebenso konzentriert angehen lassen wollen, um dieses Jahr das erste Mal den Titel zu holen. Bis dahin stehen aber noch einige Trainingskilometer auf dem Programm.

 

Ivan Saric, Co-Schlagmann im Frankfurter Boot, äußerte sich nach der Siegerehrung dann auch vorsichtig zuversichtlich: „Wir haben vor heimischer Kulisse gezeigt, was in uns steckt und konnten dies hier in Hannover wiederholen. Man hat heute auch gesehen, dass es immer wieder Mannschaften gibt, die für eine Überraschung sorgen können. Deshalb werden wir nicht nachlassen und weiter hart an uns arbeiten, um in Münster den nächsten Schritt zu machen.”

 

 

Autor: Jürgen Blatzheim