Lukas Duhnkrack und Nico Merget rudern im Achter ins Weltcup-Finale

Lukas Duhnkrack und Nico Merget fielen erschöpft im Boot zusammen, hatten sie doch alle Kräfte investiert. Im Hoffnungslauf des Ruder-Weltcups in Varese (Italien) lagen sie 500m vor dem Ziel hinter den Neuseeländern und Franzosen in Schlagdistanz. Der Rückstand auf die Neuseeländer, die sich auf Rio sehr professionell vorbereiten, war da schon knapp eine halbe Länge, auch die Franzosen mit mehr als einer viertel Bootslänge enteilt. Doch die großen Namen beeindruckten die U23-Ruderer nicht. Mit einem fantastischen Endspurt passierte man nicht nur den französischen Achter auf den letzten 250m, sondern man ruderte auch an die Neuseeländer bis auf einen Luftkasten heran.

FRG-Trainer Ralf Hollmann: “Ich habe dem Achter das zugetraut, weil hier die besten deutschen Athleten des U23-Bereichs drin sitzen. Das zwei Germanen in diesem Boot rudern, zeigt die Leistungsstärke unserer Nachwuchsarbeit.”

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Der deutsche U23-Achter, indem Merget und Duhnkrack sitzen, ist eigentlich für die Weltmeisterschaften der U23 nominiert. Doch die Leistungen der Mannschaft waren so überragend, dass der Deutsche Ruderverband das Team für den “großen” Weltcup einplante. Nun stehen mit dem Deutschlandachter, der sich in einem starken Vorlauf direkt für das Finale qualifizierte und dem Boot von Merget/ Duhnkrack zwei deutsche Boote im Finale. Das Finale im Männer-Achter wird morgen um 14:58 Uhr gerudert.

Vorstand Sport Oliver Palme: ” Für unsere beiden Nachwuchstalente ist der Weltcup die erste Möglichkeit die Weltklasse auf der Nachbarbahn zu erleben. Das wird beide Talente weiter pushen, langsam rücken die Olympischen Spiele für Beide ins Blickfeld. Denn sie gehören auch physisch zu den Top-Ruderern Deutschlands in ihrer Altersklasse.”

Leonie holt sich mit ihrer Partnerin den 14. Platz im Gesamtklassement für Österreich auf dem Weltcup in Varese mit ihrer Partnerin Lambing – dieses Jahr geht es um die Qualifikation für Olympia. Leonie Pless hatte im Halbfinale mit ihrer Partnerin das hohe Anfangstempo der Konkurrenz nicht halten können. Daher ruderte sie im C-Finale um den 13. Platz. Hier gelang ihr mit ihrer Partnerin ein starker Auftritt mit dem zweiten Platz. Die Zielstellung des österreichischen Duos liegt in diesem Jahr auf der Olympiaqualifikation.