Sven Kessler gewinnt den Weltcup in Varese – Jonas Kilthau holt sich Silber auf der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

Am letzten Wochenende haben die Ruderinnen und Ruderer der Germania gleich auf zwei Regatten ihr Können gezeigt. Auf dem Weltcup in Varese (Italien) konnte sich Jonathan Koch im Männer-Vierer ohne der Leichtgewichte mit einem achtbaren fünften Platz in der Weltspitze etablieren. Dieses Boot muss sich Ende Mai noch das Ticket für die Olympischen Spiele errudern.

Sven Kessler startete in Italien im Männer-Zweier ohne der Leichtgewichte mit Julius Peschel aus Hannover. Nach einer starken Vorstellung im Vorlauf konnte das Duo auch im Finale überzeugen und einen klaren Sieg herausrudern. Sven Kessler steht auch noch im Olympiateam des leichten Vierer ohne und kann noch nachrücken.

Worldcub Varese Sven Kessler

Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Köln-Fühlingen ging es für die anderen Germania-Athleten um deutsche Meisterehren. Jonas Kilthau konnte dabei mit seinem Partner Tobias Schad (Mülheim/ Main) überzeugen. Beide belegten in einem sehr schnellen Rennen den Silberrang.

Starke Leistungen – Thoma kämpft noch um Rio

Auf Platz 6 ruderte Katrin Thoma, die damit im Kreis der Olympiabewerberinnen bleibt. Thoma hatte sich stark gesteigert im Verlauf der Regatta in diesem sehr ausgeglichenen Feld. Mit dem achten Platz der U23-Weltmeister Nico Merget und Lukas Duhnkrack im Männer Zweier ohne knapp 2 Sekunden hinter den Ruderern des Deutschland-Achters hat Ralf Hollmann noch die Hoffnung auf den Olympiazug aufzuspringen. In dieser Woche wird der Cheftrainer Markus Schwarzrock den weiteren Weg aufzeigen, der nach Rio führt.

Auch Johannes Ursprung konnte sich über einen achten Platz freuen und ist damit klarer Kandidat für die WM, die in diesem Jahr im niederländischen Rotterdam ausgetragen wird.

Juliane Faralisch konnte mit einem Rückstand von drei Längen auf Meike Adams im B-Finale mit dem insgesamt 11. Platz ihr Talent eindrucksvoll unterstreichen. Sie wird in diesem Jahr noch im U23-Bereich rudern, zählt aber im Hinblick auf 2024 zu den herausragenden Talenten mit dieser Leistung.

Team von Johannes Karg in der U19 erfolgreich

Auch bei den Junioren konnte die FRG Germania punkten. Mit dem fünften Platz von Leo Schwartzkopf konnte er sich für die Junioren-WM empfehlen, auch Carsten Dehler mit dem 14 Platz ist noch in guter Ausgangsposition im Junioren-Einer.

Yannick Burg kam mit seinem Limburger Partner Hinrich auf dem 9. Platz ein, kann aber aufgrund seiner herausragenden Physis auch noch auf einem Platz im Deutschland-Achter der U19 spekulieren.

Cheftrainer Hollmann zeigte sich danach zufrieden: „Wir haben eine sehr starke Trainingsgruppe, die in Varese und Köln ihre Leistungsstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Jetzt warten wir auf die Entscheidung des Cheftrainers, ob und wie es weitergeht.“