Germania international erfolgreich – Nico Merget und Lukas Duhnkrack starten in Luzern

Am Wochenende waren die Ruderinnen und Ruderer der FRG Germania auf internationalem Parkett unterwegs. Zusätzlich zu der Bronzemedaille von Jonathan Koch bei der EM 2016 in Brandenburg, konnte sich Sven Kessler im Leichtgewichts-Männer Zweier ohne über den fünften Platz freuen. Die Briten gewannen vor den starken Dänen, die Spanier konnten auf den letzten Metern die Iren noch überspurten. Sven Kessler und Julius Peschel (Hannover) zeigten ein solides Rennen bei schweren Bedingungen. Der Sturm in Brandenburg macht es schwierig die Ergebnisse einzuordnen, trotzdem nehmen die Beteiligten diese als gutes Omen für die finale Phase der Olympiaqualifikation.

Am 25. Mai rudert Jonathan Koch um einen der zwei verbliebenen Plätze in Luzern, direkt vor der Weltcup-Regatta am Wochenende. Für dieses herausragende Ereignis des Rudersports konnten sich am Wochenende auf der zweiten internationalen Regatta, die von der Germania besucht werden, zwei andere Ruderer qualifizieren.

Die U23-Weltmeister Lukas Duhnkrack und Nico Merget siegten hier an beiden Tagen und wurden internationale belgische Meister. Für diese starke Leistung, aber auch das gute Abschneiden bei der nationalen Olympiaqualifikation, wurde der Zweier gestern Abend von Bundestrainer Ralf Holtmeyer für den Weltcup in Luzern nominiert. Auch wenn man mit einer Chance auf ein Olympiaticket insgeheim gehofft hatte, ein Grund zur Freude.

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Nico Merget: “Ja, wir sind sehr froh und stolz, dass wir auf so einer besonderen Regatta fahren dürfen. Von der Regatta auf dem Rotsee träumt jeder Ruderer. Außerdem ist es für unseren Zweier die erste Chance international gegen die Weltspitze anzutreten, so können wir wertvolle Erfahrung sammeln.”

Frankfurts Sportlerin des Jahres Katrin Thoma wurde mit Lena Müller in Gent zweimal 2. und holte Silber bei den belgischen Meisterschaften. Sie wird in diesem Jahr wieder im Leichtgewichts-Frauen Doppelvierer sitzen, um das WM-Gold vom Vorjahr zu verteidigen.

Johannes Ursprung komplettierte die starken Leistungen der Germania in Gent mit einem Sieg im leichten Einer, wo er auch belgischer Meister werden konnte.