Neuformierter Germania-Achter holt sensationell Bronze – Frauen auf Rang 11

Auf der zweiten Station in Münster auf dem Aasee der Ruder-Bundesliga haben die Männer nach einer furiosen Rennserie sensationell den dritten Platz und damit Bronze gewonnen. Der gemeinsam mit dem Mainzer Ruderverein initiierte Frauen-Achter kam auf dem elften Platz ein.

Die Frankfurter RG Germania ist in diesem Jahr mit zwei Achtern in der Ruder-Bundesliga vertreten. Nach einem Generationenwechsel in diesem Jahr musste sich der Germania-Achter der Männer neu formieren. Der erste Ligatag in Frankfurt wurde mit dem sechsten Platz mit einer mäßigen Leistung abgeschlossen. Teamkapitän Ivan Saric, der bis Mitte der Saison durch eine Fingerverletzung ausfällt, hatte das Training als Coach übernommen.
Als Zielstellung hatte Saric eine Steigerung zum ersten Renntag ausgegeben, nach Platz 4 im Zeitlauf und guten Zwischenläufen musste man sich im Halbfinale gegen den Emscher-Hammer mit zwei Olympiasiegern knapp geschlagen geben. Im kleinen Finale um Bronze konnte sich das Team um schlagmann Alexander Usen aber sensationell steigern und knapp vpr den Sprintspezialisten aus Mülheim Bronze holen.

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Alexander Usen: “Wir haben uns über denn Renntag von Rennen zu Rennen gesteigert und dies wurde mit einer Bronze Medaille belohnt.”

Coach Ivan Saric: “Mit einer neuen starken Mannschaft haben wir uns wieder auf das Treppchen gekämpft. Wir wollen uns weiterhin unter denn Top 3 Sprintmannschaften etablieren. Die Crew harmoniert, funktioniert und ist heiß auf mehr. We are back😎!”

Steigerung der Frauen mit guten Ansätzen

Bei den Frauen startet die Germania mit dem Mainzer RV ein Perspektivboot mit der Zielstellung Talente für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Angeleitet durch die Vize-Olympiasiegerin Christiane Huth wollen beide Vereine mit diesem Rhein-Main Achter Frauen mit Talent perspektivisch an die Weltspitze heranführen.

Der zweite Renntag wurde mit einer Steigerung zu Frankfurt abgeschlossen, der Abstand zu den führenden Booten verringert. Christiane Huth: “Bei unserem zweiten Renntag im neuformierten Rhein-Main-Achter erreichten wir große Fortschritte in der Zusammenarbeit im Boot und haben uns von Rennen zu Rennen gesteigert. Leider reichte es hier nur für den elften Platz, doch der Kampfgeist ist ungetrübt.”