Germania-Achter steigert sich mit Weltmeistern auf Silberrang

Auf der dritten Station der Ruder-Bundesliga am letzten Wochenende in Hamburg haben die Männer nach einer furiosen Rennserie sensationell den zweiten Platz errudert. Im mit Spannung erwarteten Finale kam der Frankfurter Achter ganz knapp an den Tabellenführer Krefeld heran. In der Gesamtwertung steht der Germania-Achter nun auf dem dritten Platz. Der gemeinsam mit dem Mainzer Ruderverein initiierte Frauen-Achter kam auf dem elften Platz ein.

Die Frankfurter RG Germania ist in diesem Jahr mit zwei Achtern in der Ruder-Bundesliga vertreten. Nach einem Generationenwechsel in diesem Jahr musste sich der Germania-Achter der Männer neu formieren. Der erste Ligatag in Frankfurt wurde mit dem sechsten Platz mit einer mäßigen Leistung abgeschlossen. Teamkapitän Ivan Saric, der bis Mitte der Saison durch eine Fingerverletzung ausfällt, hatte das Training als Coach übernommen. Er hofft nach überstandener Verletzung beim nächsten Renntag wieder dabei zu sein.

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Maximilian Hinkel: “”Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, da es unser Bestreben wieder an die Spitze anzuschließen, bestätigt wurde.Die Verstärkung durch unsere Weltmeister Duhnkrack und Merget hat uns hierbei weit voran gebracht. Durch den zweiten Platz fühlen wir uns motiviert uns noch besser für den Renntag in Leipzig vorzubereiten. Hier werden unsere Weltmeister fehlen, aber Ivan Saric eventuell aus seiner Verletzungspause ins Boot zurückkehrt.”

Steigerung der Frauen mit guten Ansätzen

Bei den Frauen startet die Germania mit dem Mainzer RV ein Perspektivboot mit der Zielstellung Talente für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Angeleitet durch die Vize-Olympiasiegerin Christiane Huth wollen beide Vereine mit diesem Rhein-Main Achter Frauen mit Talent perspektivisch an die Weltspitze heranführen.

 

Der dritte Renntag wurde mit einer Steigerung zu Frankfurt abgeschlossen, der Abstand zu den führenden Booten verringert. Lena Prätorius: “”Wir steigern uns von Rennen zu Rennen und wachsen dabei als Mannschaft immer mehr zusammen. Wir werden die nächsten Wochen bis Leipzig nutzen und an unseren Defiziten arbeiten.”