Yannick Burg wird Europameister im kleinen Deutschland-Achter

Yannick Burg hat am letzten Wochenende im littauischen Trakai die Goldmedaille bei der U19-EM im Rudern gewonnen. Bei guten ruderischen Bedingungen in Trakai wurde der Deutsche Ruderverband mit fünf Titeln, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen erfolgreichstes Team der Regatta. Der Medaillenspiegel weist 15 Nationen aus, die 13 Titel verteilen sich auf sieben Nationen.

Für einen souveränen Abschluss sorgte der U-19 Achter. Paul Gralla,  Nils Kocher, Marcel Teckemeyer,  Frederik Johne, Niklas Hauser, Yannik Burg, Alexander von Schwerdtner, Jonathan Reitenbach und Stm. Sebastian Ferling ruderten mit zwei Längen Vorsprung über die Ziellinie und beherrschten das Rennen zu jeder Zeit. Der Schillerschüler Yannick Burg vertrat die hessischen Farben in diesem Boot. Dahinter lieferten sich die Niederlande und Rumänien einen harten Kampf um Silber, den unser Nachbar knapp für sich entscheiden konnte.

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Yannick Burg hat sich im Selektionsprozess des Deutschen Ruderverbandes durchgesetzt. Über Bootsleistung und Physis konnte sich Burg für den “kleinen Deutschlandachter” empfehlen. Burg ist der stärkste Ruderer der aktuellen Junioren-Nationalmannschaft. Umso erfreulicher ist es, dass Burg im kommenden Jahr erneut startberechtigt in der Juniorenklasse ist.

Trainer Johannes Karg: “Das ist schon eine herausragende Leistung.
Die Junioren Europameisterschaften sind ein Zwischenziel auf dem Weg zur U19-WM Ende August in Rotterdam. Es gilt nun gesund durch die Vorbereitung zu kommen. Max Schwartzkopff ist aktuell als Steuermann des Vierers vorgesehen. Dieser ist gut in das Rennen der U19-EM gestartet, musste sich jedoch im Finale mit Platz 4 begnügen. Da müssen wir noch etwas nacharbeiten.”