Ruder-WM 2016: Faralisch auf Medaillenkurs – Duhnkrack fällt krankheitsbedingt aus

Gestern startete die Ruder-Weltmeisterschaft in Rotterdam mit den Vorläufen der U23-Klasse. Juliane Faralisch (FRG Germania) konnte sich nach anfänglicher Führung der schnell gestarteten Rumäninnen mit einem Vorlaufsieg in eine gute Position bringen. Der Finaleinzug ist damit geschafft, momentan sind die Polinnen die stärksten Gegnerinnen im Kampf um die Goldmedaille. Aber auch Italien und Frankreis sind in den Hoffnungsläufen mit starken Rennen aufgefallen.

Bevor heute die Senioren in die Rennen ab 16:05 Uhr eingreifen, musste FRG-Cheftrainer Hollmann eine Hiobsbotschaft nach Hause schicken. Lukas Duhnkrack, der amtierende U23-Weltmeister im Achter, muss im Zweier mit ersetzt werden. Eine starke Rippen- und Nervenverletzung schmerzt so sehr, dass der letzte Test abgebrochen wurde. Es rückt Ersatzmann Maximilian Fränkel von der Offenbacher RG Undine nach, der im Training schon mit Nico Merget ersatzweise übte. Ralf Hollmann: “Maximilian Fränkel ist physiologisch der stärkste Riemenruderer Deutschlands, aber das wird erst einmal im Vorlauf heute schwer. Für Lukas schmerzt es mich natürlich sehr, er ist ganz schön geknickt. Die Schmerzen waren aber zu groß.”