Zweimal Gold und dreimal Silber – Germania überzeugt bei der Ruder-WM

Die Ruderinnen und Ruderer dee Germania sind mit zwei Gold- und drei Silbermedaillen aus Rotterdam von der Ruder-WM heim gekommen. Bei einem kleinen Umtrunk am Schaumainkai begrüßte der Vorsitzender der Germania Stephan Bub die Trainer Ralf Hollmann und Johannes Karg, sowie die Athleten in kleiner Runde.

Cheftrainer Ralf Hollmann: “In der Summe war es wieder eine Steigerung zum Vorjahr. Mit den beiden Olympioniken Jonathan und Sven und dem Paralympioniken Valentin hatten wir schon jetzt ein überragendes Jahr. Acht WM-Titel von acht verschiedenen Athleten in vier Jahren, das unterstreicht die Kontinuietät der Erfolge. Ich wünsche mir von Politik und Wirtschaft noch mehr Unterstützung auf dem Weg nach Tokyo 2020.”

Johannes Ursprung siegte bei den Senioren im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer in einem sensationellen Start-Ziel-Sieg. Diese Goldmedaille in der hart umkämpften Bootsklasse ist nach 1989 und 2010 mit Jonathan Koch an Bord erst die dritte für den DRV überhaupt. Stephan Bub: “Wir alle sind so stolz auf Johannes, der mehr als jeder andere in den letzten Jahren dafür getan hat. Wir suchen genau diese Fähigkeiten. Bescheidenheit, Disziplin und Zurückhaltung und Top-Leistungen im Wettkampf.”

Yannick Burg schaffte es im U19-Deutschlandachter nach verlorenem Vorlauf noch die Amerikaner in einem sehr spannenden Rennen zu besiegen. Damit schaffte Yannick Burg bei seinem Debüt im Nationaltrikto direkt die Goldmedaille, er darf im nächsten Jahr noch in der U19-Klasse starten. Stephan Bub: ”

Silber holte Katrin Thoma im Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer. Die amtierenden Weltmeisterinnen musste nur den starken Britinnen den Vorrang lassen, die auf den dritten 500m einfach stärker waren. Damit machte Katrin im dritten Jahr auf der WM den Medaillensatz komplett – Gold, Silber und Bronze hat sie nun zu Hause. Juliane Faralisch holte WM-Silber im Frauen-Doppelvierer der U23-Klasse hinter den starken Polinnen, die alle Angriffe vom deutschen Boot knapp abwehren konnten.

Auch Max Schwartzkopff freute ich im U19-Vierer mit als Steuermann über Silber. Das von Johannes Karg trainierte Boot musste sich nur den Italienern geschlagen geben.DSC_4097 Max DSC_1205 Jo DSC_5908 Achter DSC_1094 Katrin DSC_1320 Johannes DSC_4458 Juliane DSC_4512 DSC_1618 Juliane DSC_3242

Sven Kessler, Nico Merget und Leonie Pless für Österreich konnten in den B-Finals ihre Leistungen bestätigen und mit guten Ergebnissen an den Main zurück fahren.