Rio 2016 Paralympics: Valentin Luz muss in den Hoffnungslauf

Die zwei deutschen Boote der Ruderer bei den Paralympics in Rio de Janeiro müssen in den morgigen Hoffnungslauf. Sowohl Johannes Schmidt (Offenbach) im Einer, als auch der LTA Mixed-Vierer mit konnten heute auf der Lagoa den Finaleinzug nicht direkt realisieren.

Der LTA-Mixed Vierer mit Steuerfrau Inga Töne musste im zweiten Vorlauf gegen die starken Amerikaner, Kanadier und Ukrainer antreten. Anke Molkenthin (Schleißheim), Susanne Lackner (Vilshofen), Timo Kolitscher (Halle), Valentin Luz (Frankfurt) und Steuerfrau Inga Thöne (Ulm) zeigten ein kämpferisch starkes Rennen. Die Amerikaner waren direkt vom Start weg in Führung und sicherten sich deutlich die Finalteilnahme ab, aber dahinter konnte sich das deutsche Quartett hinter den Kanadiern gut einreihen. Mit dem dritten Platz hat sich der deutsche Vierer eine gute Ausgangsposition erarbeitet.”

COPACABANA, BRASILIEN - SEPTEMBER 09: Susanne Lackner, Valentin Luz, Tino Kolitscher, Anke Molkenthin, Inga Thöne (Steuerfrau) während des Qualifikation in der Copacabana - Logoa Rodrigo de Freitas von Copacabana am 09.9.2016 in Rio de Janeiro/Brasilien.Foto: Binh Truong/DBS

COPACABANA, BRASILIEN – SEPTEMBER 09: Susanne Lackner, Valentin Luz, Tino Kolitscher, Anke Molkenthin, Inga Thöne (Steuerfrau) während des Qualifikation in der Copacabana – Logoa Rodrigo de Freitas von Copacabana am 09.9.2016 in Rio de Janeiro/Brasilien.Foto: Binh Truong/DBS

Steuerfrau Inga Töne: “Wir hatten uns vorgenommen den dritten Platz zu belegen, das hat gut funktioniert. Es war zwar knapp, aber das Ergebnis zählt. Morgen müssen wir am Start besser weg kommen.”

Valentin Luz: “Mein Fitnesszustand ist wieder ganz gut geworden. Der Hals ist noch etwas angeschlagen, aber sonst gut. Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten. Das ist schon gut. Die Paralaympics machen einfach Bock. Von den schlechten Bedingungen haben wir noch nichts mitbekommen, es läuft alles glatt. Auch von den Einsparungen haben wir nichts bemerkt. Jetzt werden wir uns noch hier ein wenig ausfahren. Dann geht es ins Dorf, ausruhen und dehnen. Das machen wir, damit wir morgen wieder fit sind.

Cheftrainer Jochen Weber: “Am Start gab es im Vierer irgendwie Probleme, da müssen wir mal schauen. Normal sind die da stärker, das müssen wir auswerten. Die Ukrainer haben vor dem Ziel weg genommen, daher müssen erst einmal abwarten. Mit der Platzierung bin ich zufrieden.”

Valentin freute sich nach dem Rennen nicht nur über das gute Ergebnis, sondern wurde auch von den Eltern und seinem Bruder besucht. Das Wiedersehen war eine schöne Ablenkung vor den großen Aufgaben, die noch kommen.

img_9340