Top-Team Metropolregion Rhein-Main startet durch

Die zwei Ruder-Traditionsvereine des Rhein-Main Gebiets Mainzer Ruderverein (MRV) und Frankfurter RG Germania (FRGG) haben ihre leistungssportlichen Ambitionen in einer gemeinsamen Initiative gebündelt. Das Top-Team Metropolregion Rhein-Main wird zukünftig gemeinsam geführt, um den Athletinnen und Athleten auf dem Weg nach Tokyo 2020 beste Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

MRV-Vorsitzender Martin Steffes-Mies: “Es geht uns mit dem Top Team um die höchste Leistungsstufe im Rudern für Athleten mit berechtigten Ambitionen auf Teilnahme an und Medaillen bei Olympischen und Paralympischen Spielen. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Vereine und Landesruderverbände bis zur U23-Klasse ist die perfekte Basis, auf der wir aufbauen. Professionelle Betreuung in allen Trainingsaspekten, eine Top Infrastruktur und ein regionales Sponsorenprogramm sollen uns helfen, unsere Ziele in Tokyo 2020 zu erreichen: 3 Startplätze in Klein-, dazu 2 in Großbooten sowie 2 Startplätze in Parabooten.”

Beide Vereine sind die  erfolgreichsten Vereine des Bundesstützpunktes Rhein-Main und haben in der Region die meisten Bundeskader-Athleten in ihren Reihen. Das Top Team ist offen für Athleten von anderen Vereinen.

In enger Abstimmung mit dem Deutschen Ruderverband und den Landesverbänden soll der Ruder-Hochleistungssport über die Landesgrenzen hinweg weiter professionalisiert werden. Mit vielen relevanten Akteuren der Region aus Wirtschaft, Politik und Sport will man die Rahmenbedingungen in dieser trainingsintensiven Sportart für die Athletinnen und Athleten weiter verbessern. Die duale Karriere soll in Zusammenarbeit mit Schulen und deutschen wie internationalen Universitäten sowie mit Partnern aus dem Handwerk und der Wirtschaft gemeinsam vertieft werden.

Der Zusammenschluss, als “Top Team”, der am Wochenende von beiden Vorsitzenden im Bootshaus des MRV allen Rhein-Main-Athleten vorgestellt wurde, wurde mit einem zeitlichen Vorlauf gegenüber den jüngst verkündeten Reformvorschlägen des DOSB konzipiert und erhält insofern eine weitere Bedeutung.

FRG Germania-Vorsitzender Stephan Bub: “Gerne hätten wir die zeitliche Überschneidung  mit der Diskussion um die Reformvorschläge des DOSBs und des DRVs vermieden. Das Konzept Top-Team Metropolregion Rhein-Main ist eine logische Fortentwicklung der erfolgreichen Arbeit beider Vereine im  abgelaufenen olympischen Zyklus. Es demonstriert, dass Leistungssport treibende Vereine sehr wohl in der Lage sind, zusammen mit den regionalen Partnern den Herausforderungen des Hochleistungssports zu begegnen. Wir werden unsere Position als Beitrag zu den Reformvorschlägen des DOSB zusammen mit anderen deutschen Leistungssport treibenden Vereinen separat Anfang März formulieren.”