Sven Kessler und Jonathan Koch sichern sich Bronzemedaille beim Worldcup III

An  diesem Wochenende fand in Luzern, SUI der legendäre Worldcup III auf dem Rotsee statt. Zu diesem letzten Worldcup in der Saison erscheint überlicherweise die gesamte Weltelite des Ruderns, da es sich um die Generalprobe für die Weltmeisterschaften handelt. Unsere FRGG vertraten Jonathan Koch und Sven Kessler im leichten Männervierer ohne Steuermann,  Johannes Ursprung im leichten Männer Doppelvierer und Leonie Pless im leichten Frauen Doppelzweier.
 

Samstagabend starteten dann die Finals. Der leichte Männervierer ohne Steuermann, der mit Joni und Sven besetzt war, erruderte dabei einen super dritten Platz. Nachdem sich die Crew bereits im Bahnverteilungsrennen den dritten Platz sicherte, wollte sie sich im Finale nochmal steigern. Über die Strecke konnte die Crew bis 1500m mit den starken Italienern und Russen mithalten, musste jedoch auf den letzten 500m abreisen lassen. Damit präsentiert sich der neuformierte Vierer auf der Generalprobe für die Weltmeisterschaften in aussichtreicher Verfassung für die WM selbst. Auf dem letzten Trainingslagerblock wird die Mannschaft die Chance haben, weitere Kilometer zusammen zu rudern und somit auch über die gesamte Strecke ganz vorne mitfahren zu können. Herzlichen Glückwunsch Männer !!

Johannes Ursprung startete im leichten Männer Doppelvierer, die ebenfalls am Samstagabend ihr Finale hatten, das die Mannschaft über den Hoffnungslauf erreichte. Im Finale verpasste die Crew dann ganz knapp eine Medaille und überquerte als viertes Team die Ziellinie. Die Mannschaft kam durchschnittlich in das Rennen und fiel zwischenzeitlich auf dem fünften Platz zurück, um sich dann mit viel Willen und Kampfgeist auf den vierten Platz zurück zu kämpfen. Toller Teamgeist !!

Leonie Pless wurde leider zur tragischen Figur dieses Wettkampfes. Nachdem die Leistung von Leo und Partnerin Fini über die Saison stetig anwuchs und die Ergebnisse immer besser wurden, hofften die beiden auch diesmal noch einmal Plätze gut zu machen. Am Freitag verpassten die beiden knapp den direkten Einzug ins Finale, sodass der Weg über den Hoffnungslauf führte. Am Tag danach traf Leonie allerdings eine Erkältung so überraschend und schwer, dass der Wettkampf für sie leider beendet war. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung und wünschen Leo, dass sie schnell wieder zurückkommt.

Insgesamt konnte Trainer Ralf Hollmann diesmal nicht zufrieden sein:” Ich freue mich über den leichten Vierer ohne[Steuermann]. Die haben das super gemacht und wir müssen und werden uns noch mehr Konstanz und so die letzten 500m erarbeiten. Leo’s Ausfall ist natürlich mehr als ärgerlich. Wir werden sehen wie sich das auf die WM Nominierung auswirkt. Der leichte Doppelvierer hat eigentlich alles abgerufen, was zurzeit möglich ist. Auch wenn unsere Gruppe im Rahmen abschnitt, haben die Finalteilnahmen unseres Verbandes in den olympischen Bootsklassen wieder ein historisches Tief erreicht. Da wird sich innerhalb des Verbandes noch einiges Tun bis zur WM, aber wir werden uns auf uns konzentrieren und auf den Leistungen aufbauen.”

Für unser TopTeam findet die WM 2017 erst Ende September statt, weshalb das Team als nächstes wieder Trainingslager bestreiten wird.

 

Leonie Pless (rechts) mit Partnerin Fini SturmJohannes Ursprung (Mitte) mit Partnern Edwin Nowak (links) und Joachim Agne

Sven Kessler (2.v .l) und Jonathan Koch (3 v. l.) mit Partnern Patrik Stöcker (links) und Julius Peschel auf der Schlagposition