Germania erfolgreich in Belgrad und in den USA

Für die Ruderinnen und Ruderer der Frankfurter Rudergesellschaft Germania stand an diesem Wochenende der erste Worldcup der aktuellen Saison an. Beim ersten von drei Worldcups vor der WM, kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit der internationalen Ruderelite. Frankfurt stellt aktuell fünf Athletinnen und Athleten der Nationalmannschaft.

Allen voran stellt Frankfurt bei den leichten Frauen die besten drei Rudererinnen Deutschlands. Leonie Pless und Katrin Thoma mussten sich im leichten Frauendoppelzweier gemeinsam der harten olympischen Konkurrenz stellen. Da die Vorbereitung aus beruflichen Gründen etwas kurz war, wollte Ralf Hollmann ein solides Ergebnis erzielen: “Wir wollen hier unter die Top Ten fahren und uns über die Saison dann steigern. Den Rest muss man dann im laufe der Saison abwarten”. Umso erfreulicher war, dass die beiden im Finale ein fast perfektes Rennen lieferten und am Ende insgesamt den 8. Platz erruderten. Die beiden waren mit diesem Ergebnis überglücklich und wollen diesen Schwung jetzt in die weitere Saison mitnehmen. Ihre Kollegin Ladina Meier trat im leichten Fraueneiner an und gewann sensationell die Bronzemedaille. Ladina schlug auch die weitere deutsche Ruderin, sodass sie ihren Platz im Nationalteam festigen kann. Der Bereich der leichten Frauen ist der Bereich somit fest in Frankfurter Hand.

Stephan Krüger, der nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio ein Jahr pausierte, meldete sich beeindruckend mit einer Silbermedaille im Männerdoppelvierer zurück. In einer neu geformten Crew führte das Team bis ca. 50 Meter vor dem Ziel und musste sich lediglich im Schlussspurt den Briten geschlagen geben. Das Team befindet sich dennoch in einer perfekten Position für die kommenden Wettkämpfe und wird sich im Laufe der Saison hoffentlich noch besser zusammenfinden können.

Nico Merget hat aktuell einen Platz im Männervierer. Die Crew gewann ihr Halbfinale und hatte damit die Favoritenrolle im Finale. Mit vier Booten innerhalb von drei Sekunden Abstand, konnte das Team im Schlussspurt leider nicht dagegen halten und wurden ganz knapp vierter. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, ob Nico seinen Platz behalten kann. So knapp zur Spitze, dürfte er die Trainer jedoch überzeugt haben, sodass weiterhin fünf Frankfurter Ruderer im Nationalkader sind. Für das Team steht in in den nächsten Wochen die EM und der Worldcup II an, bevor am Ende der Saison noch der letzte Worldcup und die WM wartet.

Darüber hinaus fanden in den USA die IRA’s statt. Bei dem Wettkampf handelt es sich um die wichtigste Regatta im Collegerudern. Nachdem letzte Woche bereits Juliane Faralisch bei den Frauen den Titel im Achter mit den Cal Bears holte, folgte ihre heute Philipp Nonnast im zweiten Achter der Washington Huskies. Das Team setzte sich trotz schwersten Bedingungen  stark gegen die Crew aus Californien durch gewann am Ende verdient den Titel. Außerdem errang Oli Bub im ersten Achter von Dartmouth den insgesamt  9. Platz.

Herzlichen Glückwunsch an Alle zu diesem erfolgreichen Wochenende!!