Junior-Team erfolgreich auf Internationaler Regatta in Hamburg

Traditionell stellt die Hamburger Junioren-Regatta für die U19- und U17-Ruderinnen und Ruderer des Junior-Teams den letzten Test vor den Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juni dar.

Dabei präsentierten sich die jungen Wettkampfsportler auf der Dove-Elbe in ausgezeichneter Form. Allen voran waren es Philipp Heye und Cedric Wiemer, welche sich durch einen überzeugenden Sieg am Samstag einen Startplatz auf einer Mittelbahn im ersten gesetzten Lauf am Sonntag sicherten. Dort war es an der Spitze ein packender Bord-an-Bord Kampf zwischen dem Zweier-ohne aus Frankfurt und der Kombination aus Berlin, in welchem die jungen Germanen noch das Nachsehen hatten. Ebenfalls für den ersten Lauf qualifizierte sich Felix Helmer durch einen Sieg im Skiff; musste der Konkurrenz aber im Finale den Vortritt lassen.

Einen Überraschungserfolg feierte die noch erstjährige Marla Waldenmeier, so dass sie ebenfalls im ersten Finale am Sonntag an den Start ging. Dort gelang ihr ein weiteres ansprechendes Rennen sowie der fünfte Platz unter den schnellsten deutschen Skullerinnen. Ihre ersten Rudersiege feierte Quereinsteigerin Hannah Höselbarth, die nach guten Rennen am Samstag gleich sonntags zweimal am Siegersteg anlegen durfte. Kontrolliert gewann sie ihre Einer-Abteilung sowie den Doppelzweier mit Waldenmeier.

Souverän präsentierte sich auch der Doppelzweier mit Antonia Labonde und Betti Beier. Nach einem guten dritten Platz und schneller Zeit am Samstag, gewannen die beiden die dritte Abteilung der gesetzten Rennen. Der Überraschungscoup der Regatta gelang Labone/Beier aber mit den Ruderkameradinnen Rebelein (Kassel) und Reitz (Wiesbaden) im neu formierten Doppelvierer mit Steuermann Liam Chapman. In einem furiosen Rennen mit mutiger Renntaktik schlugen die fünf das bis dahin ungeschlagene Boot aus Halle/Magdeburg mit der schnellsten Zeit aller Läufe. Im sonntägigen Finale ließ die Mannschaft dann etwas Federn und sicherte sich mit einer Bootslänge Rückstand den vierten Platz. Mit Blick auf die Meisterschaft wird hier der Schwerpunkt gelegt werden.

Weitere gute Platzierungen im Mittelfeld und ansprechende Rennen zeigten Liam Chapman im leichten Einer der U17 sowie Christopher Welsch und Götz Zeller im offenen Doppelzweier.

Die U19-JuniorInnen waren durch Ivana Juric mit ihrer Partnerin aus Wiesbaden vertreten. Die beiden stellten sich in den Ranglistenrennen des Deutschen Ruderverbands der nationalen Konkurrenz und fanden sich im vierten gesetzten Finale wieder. Als reines Vereinsboot gingen die Germanen Nils Gegenmantel, Anton Herzog, Johannes Overhage und Tilmann Riess im Vierer-ohne an den Start. Gegen Renngemeinschaften erruderte das Quartett zweimal den vierten Platz.

Das Trainergespann um Alexander Usen, Louis Basedau und Max Schreiber zeigte sich mit den Leistungen der jungen WettkampfsportlerInnen mehr als zufrieden und nimmt nun die finale Phase der Meisterschaftsvorbereitung in Angriff.

MS