Gold, Silber, Bronze

Als Nico Merget am Sonntagvormittag knapp hinter Australien und GB die Bronzemedaille im Männervierer gewann, hatten unsere Sportler alle Medaillenfarben errungen. Der Vierer lag über lange Zeit auf dem zweiten Platz. Im Endspurt musste sich die Crew  GB leider geschlagen geben. Der Männervierer um Nico ist seit seiner Anwesenheit kontinuierlich schneller geworden und zählt nun endgültig zu den Medaillenkandidaten auf der WM. Bei Bedingungen, die teilweise zu Regattaabrüchen führten, zeigte die Crew wie stabil sie rudert und negierte den siebten Platz beim letzten Worldcup.

Am Samstag gewann bereits Valentin Luz die Goldmedaille im PR3-Männerzweier. Der Frankfurter kehrte in diesem Jahr eindrucksvoll auf die internationale Bühne zurück und sicherte sich bereits die zweite Medaille in diesem Jahr.

Katrin Thoma und Ladina Meier saßen beim Worldcup zusammen im leichten Frauendoppelvierer. Bei stürmischen Bedingungen und Steuerproblemen mussten die Mannschaft nur die chinesische Mannschaft ziehen lassen, konnten sich über die Strecke aber selbst von den Niederländern absetzen und sicherten sich die Silbermedaille.

Stephan Krüger erreichte auch in diesem Worldcup das Finale. Gegen Mittag wurden die Bahnen auf Grund des Seitenwindes neu gesetzt. Stephan profitierte im Männerdoppelzweier von dieser Regelung leider noch nicht und erreichte den dennoch starken fünften Platz.

Juliane Faralisch erreichte mit ihrem Frauenvierer den neunten Platz. Die Crew tat sich schwer mit dem rauen Wasser und unterlag Crews, die durch längeres Training etwas sicherer ruderten. Wir dürfen gespannt sein, was die Mannschaft bei normalen Bedingungen erreichen kann.

Leonie Pless erfüllte erneut das Top-10 Ziel im leichten Frauendoppelzweier. Besonders entscheidend war vor allem vor dem anderen deutschen Boot zu bleiben um so bessere Chancen für die interne Normierung zu haben. Mit dem neunten Platz und dem Sieg über das andere deutsche Boot ist beides gelungen!

Alle Germania- Athletinnen und Athleten platzierten sich innerhalb der schnellsten zehn Boote in ihrer Bootsklasse. Die Generalprobe für die WM ist damit mehr als geglückt.

 

PS.: Lucas Schäfer (Marburg ) erreichten vierten Platz im leichten Männereiner.