Germanianachwuchs holt acht Hessenmeistertitel

Während das Top-Team der FRG Germania bei der Weltmeisterschaft im österreichischen Linz um Erfolge rang, kämpfte der Nachwuchs am Wochenende in Kassel um die Hessenmeistertitel. In starken Meldefeldern, in denen man sich zum Teil über Vorläufe, Hoffnungsläufe und Halbfinals für den Endlauf der besten Vier qualifizieren musste, errangen die Juniorinnen und Junioren insgesamt achtmal Gold, achtmal Silber und sechsmal die Bronzemedaille.
Am Samstag wurden die Titel über die 1000-Meter-Strecke, am Sonntag über 500 Meter vergeben.  Auf beiden Distanzen unschlagbar war der Jungen-Doppelvierer 13/14 Jahre mit Hugo Schäfer, Leif Heine, Constantin Damegger, Paul Josenhans und Steuermann Michel Philipp. Das Team vertritt Hessen am nächsten Wochenende auf dem Bundeswettbewerb – der deutschen Meisterschaft der 12- bis 14-Jährigen. Dort wird auch Till Engelmann zu finden sein – seine Startberechtigung stellte er mit zwei Hessenmeistertiteln im Leichtgewichts-Jungen-Einer eindrucksvoll unter Beweis – über 1000 Meter siegte er mit elf, über 500 Meter mit sechs Sekunden Vorsprung.
Der Mädchen-Doppelvierer 13/14-Jahre (Alicia König, Lena Marie Kirchner, Charlotte Johnson, Shirin Treue und Steuerfrau Sara Mirz) holte in Kassel Gold über 1000 Meter, Silber über 500 Meter. Auch für dieses Team geht es am nächsten Wochenende zum Bundeswettbewerb nach München, ebenso wie für Philipp Preuße und Keno Salzmann im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier. Am Samstag wurden sie souverän erstes Boot in Kassel. Am Sonntag traten sie mangels Gegner in der Schwergewichtsklasse an und holten prompt die Bronzemedaille.
Die Junioren A (Noah Ladusch, Fritz Dignaß, Christopher Welsch und Felix Helmer) hatten in Kassel ein volles Programm – Starts im Doppelvierer, Doppelzweier und Einer waren angesagt. Das Großboot lief am  besten: Gold über 500 Meter, Silber über 1000 Meter. Dazu wurden Noah und Christopher auch im Doppelzweier Vize-Hessenmeister. Tillmann Riess holte Silber im Junior-Einer , zu dem 14 Boote gemeldet hatten. Auch die Juniorinnen hatten volle Meldefelder und starke Gegnerinnen. Dennoch standen sie mehrfach auf dem Siegertreppchen: Antonia Labonde holte zweimal Silber im Juniorinnen-B-Einer, und im A-Doppelzweier zusammen mit Betti Bayer ebenfalls Silber. Hier schlugen sie ihre Vereinskameradinnen Theresa Teschke und Hannah Höselbarth, die auf den dritten Platz ruderten. Im A-Einer kam es ebenfalls zu einem vereinsinternen Duell: Theresa wurde zweite, Hannah dritte.
Goldmedaille Nummer acht für die Germania holten Emilia Hütt und Juliane Gassmann im Juniorinnen-B-Doppelzweier.
Alles in allem ein erfolgreiches Wochenende mit wettermäßig zwei sehr unterschiedlichen Tagen und einer logistischen Meisterleistung der Trainer.
Sabine Wollrab