Top Team setzt dem Langstreckentest in Dortmund seinen Stempel auf

Die Athletinnen und Athleten des Top Teams haben beim ersten Test der Kaderathleten (Langstreckentest kombiniert mit einem 2000 Meter Ergotest) der Veranstaltung ihren Stempel aufgedrückt. Mit Siegen, herausragenden persönlichen Leistungen und deutschen Rekorden waren die von Ralf Hollmann hervorragend vorbereiteten Athleten am heutigen Tag kaum zu schlagen.

 

Ladina Meier begann die einzigartige Serie, die ihres Gleichen sucht. Im Frauen Leichtgewichts 2- war sie ihren Gegnerinnen aus Lübeck deutlich überlegen. Im direkten Zeitvergleich mit dem folgenden Frauen 2- hätte Ladina mit ihrer Partnerin Cara die Silbermedaille errudert.

Nico Merget und Felix Brummel liessen nichts anbrennen und distanzierten sämtliche Boote des Männer Riemenbereiches. Nach 2 Jahren überzeugender Zweierergebnissen muss das auffallen.

Im Männerskullbereich traten die Kaderathleten nicht an. Stephan Krüger dürfte sich über diese kleine Erhohlung gefreut haben. Auch Marc Weber kam in den Genuss dieser Entscheidung des Bundestrainers.

So waren es die U23 Ruderer und nicht qualifizierten Kaderruderer, die sich präsentieren konnten. Jonas Gelsen, der Neuzugang von Nassovia Höchst, löste diese Aufgabe vorzüglich mit dem 3. Platz von 32 Startern, darunter einigen ehemaligen Junioren Weltmeistern und U23 Weltmeistern. Ebenso beindruckend war der 8. Platz von Paul Kirsch, der nach seiner persönlichen Bestzeit auf dem Ergometer am Vortage, nach nur 6 Wochen Vorbereitung, sein Potential auch im Skullbereich demonstrierte.

Selbst Luis Ellner beeindruckte mit seinem 15 Platz. In seinem ersten Seniorjahr nach einer Pause im letzten Juniorenjahr zeigte er, dass er nicht vergessen hat wie man Boote schnell durch das Wasser bewegt.

Im darauffolgenden leichten Männereiner waren die drei Top Skuller nicht am Start. Johannes Ursprung zeigte, zum wiederholten Maße, seine Stärke über die Langstrecke und wurde nach kämpferischen Leistung 3.

Julian Schneider wurde 6. von 32 Startern.

Stark ist auch der 12. Platz von Tillmann Riess einzuschätzen. In seinem ersten Seniorjahr verspricht dieser Einstand mehr in der Zukunft.

Juliane distanzierte ihre Gegnerinnen aus dem deutschen Frauen Skullbereich im anschliessenden Frauen 1x deutlich. Nach ihrem neuen deutschen Rekord auf dem Ergometer vom Vortag, war dies eine Weltklasseleistung. Die Einladung zum Trainingslager des Frauendoppelvierer kam dann auch ohne Verzögerung. Ein neuer Stern ist am deutschen Frauenskullhimmel aufgegangen. Unsere Nane.

Den krönenden Abschluss an diesem Tag bildeten Leonie und Katrin. Leider musste Samatha krankheitsbedingt abmelden. Leonie liess von Beginn keinen Zweifel und siegte mit der zweitschnellsten Zeit aller Frauenskullerinnen (schwer und leicht) im leichten Frauen 1x.

Katrin liess das Rennen etwas ruhiger angehen. War dann aber auf der zweiten Hälfte der Langstrecke nicht zu bremsen. Mit zeitlich geringem Abstand wurde Katrin Thoma 4. Im direkten Zeitvergleich war sie 1 Sekunde schneller als die vornamensgleiche Katrin Thiele im schweren Frauen 1x.

Eine solch geschlossene und überzeugende Mannschaftsleistungs hat es noch nicht gegeben. Sie ist Ergebniss des einzigartigen Unterstützungsnetzwerkes, daß in den letzten Jahren in Hessen und Frankfurt und besonders in der Germania entstanden ist.