Top-Team Ruderer der Germania wieder und weiter am Stützpunkt Offenbach im Training

Alle Bundeskader und diejenigen hessischen Spitzenruderer, die in Frankfurt trainieren, sind seit einigen Wochen wieder im täglichen Rudertraining.

Durch die vorsichtige Lockerung der Corona Maßnahmen insbesondere für Kaderathleten, ist es den Top-Sportlern unter Auflagen bereits seit gut drei Wochen vergönnt, im geliebten Ruderboot Platz zu nehmen.

Alle Olympiakandidaten, die aus Hessen noch im Spiel sind, haben in Offenbach die Gelegenheit genutzt wieder aufs Wasser zu gehen. Verboten ist immer noch der Vierer oder Achter, aber da es im Moment keine Zielwettkämpfe gibt, ist das Training vornehmlich darauf ausgerichtet, die konditionellen und technischen Fähigkeiten zu erhalten.

Alle weiteren Termine, mögliche Europameisterschaften oder auch Qualifikationen zu den einzelnen internationalen Wettbewerben, sind im Moment nicht kalkulierbar. Dadurch hat sich das Training auch im Umfang ein bisschen reduziert. Trainiert wird im Moment von Montag bis Freitag einmal täglich um acht Uhr. Am Wochenende stehen meist Rennradeinheiten auf dem Plan.

Selbst die Leitstützpunkte des DRVs hatten teilweise höhere Corona-Auflagen, sodass z.B. Nico Merget oder Marc Weber (Gießen) viele Trainingseinheiten in der heimischen Trainingsgruppe absolvieren konnten. „Es ist schön, wieder bis zu zehn Boote auf dem Main zu coachen und auch mit unseren Athleten, die hier Jahre lang ausgebildet worden sind, gemeinsam zu trainieren. Das ist für die Leistungsentwicklung und noch viel mehr für den Zusammenhalt der Gruppe sehr wichtig. Das ist sonst aufgrund der zentralisierten Struktur des DRVs nur noch selten gegeben“, so Germania Trainer Ralf Hollmann.

Medial war in dieser Zeit besonders Marc Weber (U23-Weltmeister im Einer und „Rising Star“ bei worldrowing) im Fokus, da extra ein TV-Team des Hessischen Rundfunks in Offenbach angereist war und einen Bericht über ihn gedreht hatte. Auch regionale Zeitungen haben in den letzten Wochen über den Stand der Vorbereitungen unserer Ruderer berichtet.

P.S.: Wer erkennt den jungen Mann im Bug des M2-?