Ein sicheres Fundament für den Nachwuchs

FRG Germana feiert Grundsteinlegung für das Jugend- und Schulruderzentrum in Niederrad

Ein weiterer Schritt ist geschafft – am Mittwoch feierte die Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“ 1869 e.V. die Grundsteinlegung für ihr neues Jugend- und Schulruderzentrum im Niederräder Mainfeld. Corona-bedingt in nur kleiner Runde versammelten sich Vorstandsmitglieder, Eltern- und Obleutevertreter, Architekt Thomas Bub und Vertreter der am Rohbau beteiligten Firma F.W. Müller auf dem Grundstück am Main, auf dem das neue Bootshaus erste Formen annimmt. Hier sollen möglichst ab dem Frühjahr nächsten Jahres junge Talente aus den Frankfurter Schulen und der vereinseigene Nachwuchs das Rudern erlernen und trainieren – in wesentlich ruhigeren Gewässern als am Hauptsitz der Germania am Holbeinsteg.

Als stellvertretender Germania-Vorsitzender begrüßte Thomas Lange die kleine Runde mit Mundschutz und Mindestabstand. In die massive Bodenplatte aus Stahlbeton, auf dem die neue Heimat für Boote, Trainer und Trainierte fest stehen soll, wurde eine Schatulle mit Erinnerungsstücken des 150 Jahre alten Rudervereins und einer Tagesszeitung vom 3. Juni 2020 eingelassen. „Ein ganz wesentlicher Arbeitsabschnitt ist nun getan, das Jugend- und Schulruderzentrum steht auf einem sicheren Fundament“, sagte Bauingenieur Hans Reinke, bei der Germania für das Bauprojekt verantwortlich. Zahlreiche Gutachten, Prüfzeugnisse und Baugenehmigungen seien vorausgegangen. „Wir hoffen, dass der Bau jetzt gut vorankommt und wir alle Freunde, Förderer und Sponsoren zum Richtfest im Herbst in großer Zahl begrüßen können.“

Ohne die Unterstützung der Stadt Frankfurt, namentlich des Dezernats für Sport und Wirtschaft, des Landes Hessen, vertreten durch die Sportabteilung des Innenministeriums, sowie das Engagement mehrerer Sponsoren wäre der 2,7 Millionen Euro teure Bau nicht zu realisieren gewesen. „Wir danken daher besonders auch der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die dem Bootshaus auch den Namen geben wird, sowie der Mordhorst-, der Dr. Marschner- und der Willy Robert Pitzer Stiftung“, sagte Germania-Vorstand Lange. Einen nicht unerheblichen Teil der Kosten tragen die Germania und ihre Mitglieder selbst – aus Rücklagen, vor allem aber aus Mitteln der Stiftung des verstorbenen Ehrenmitglieds Ernst Mordhorst und vielen weiteren Spenden.

Sabine Wollrab

Weitere Informationen zum Grunelius Bootshaus, dem Jugend- & Schulruderzentrum der FRG Germania, finden Sie HIER.