Europameisterschaft Polen 2020

Einmal Silber, Platz 7 und 12 sind das Ergebnis der diesjährigen Europameisterschaft in Poznan.

Hier eine Einschätzung des Vize-Europameisters Julian Schneider (LM4x): “Nachdem im ganzen Jahr keine Wettkämpfe stattfinden konnten, war es schwierig unsere Leistung im Vorhinein richtig einzuschätzen. Wir hatten zwar eine kurze, aber gute Vorbereitung und konnten vollmotiviert nach Poznan anreisen. Im Voraus war klar, dass die Italiener als Vizeweltmeister des letzten Jahres die Favoriten sein würden, wir haben aber alles gegeben sie herauszufordern. Am Ende sind wir unser bestmögliches Rennen gefahren und haben das maximale Herausgeholt. Die starken Italiener sind uns zwar enteilt, die Angriffe der Österreicher konnten wir aber alle abhalten. Über die Silbermedaille freue ich mich sehr. Generell war die Europameisterschaft ein tolles Erlebnis, es war super endlich wieder Rennen fahren zu können.”

     

Auch der siebte Platz des Hessen-Doppelzweiers Stephan Krüger und Marc Weber (Gießen) ist sehr hoch einzuschätzen. “Trotz des langen Selektionsprozesses waren wir mit den Top-Mannschaften auf Schlagdistanz”, fasst Stephan den Wettkampfzusammen. Top-Team Trainer Ralf Hollmann stimmt ihm da voll und ganz zu “eine super Leistung und sehr kämpferische Rennen, sie sind ganz dicht dran an den Schnellsten der Welt”, kommentiert er das Ergebnis. Jetzt haben sich die beiden erstmal ein paar Tage Urlaub verdient, bevor es weiter in Richtung Olympiavorbereitung geht.

Johannes Ursprung (LM1x) beendet die Europameisterschaft auf dem zwölften Platz. Für ihn war es der erste internationale Auftritt im Einer und er konnte wichtige Eindrücke sammeln. Am Ende hat er sehr stark gekämpft und nur 1,9 Sekunden trennten ihn in einem engen B-Finale von einer Top-Zehn Platzierung.