Lagebericht Top-Team/Bundesstützpunkt zum auslaufenden Jahr 2020

Trotz der starken Restriktionen, der unklaren und nicht-verlässlichen Planung für das Olympiajahr 2021, laufen in der Trainingsgruppe am Bundesstützpunkt in der Germania die Vorbereitungen soweit, um sich auf das vorzubereiten, was in den kommenden Monaten laufen soll: Interne Tests, Ergometer- und Stufentestüberprüfungen und natürlich die Trainingslager im etwas wärmeren Süden.

                                                                                                  

Stephan Krüger und Marc Weber (Gießen) sind nach dem guten Eindruck bei der EM 2020 in der normalen Vorbereitung für das Olympiajahr. Die Trainingslager vom Verband werden, natürlich abhängig von der jeweiligen Corona Lage von den beiden besucht. Das Boot ist bereits für das größte aller Sportereignisse nominiert und bekommt hoffentlich auch die Ruhe, die sie brauchen, um sich in dieser harten Bootsklasse vorzubereiten. Vier Trainingslager stehen von Dezember 2020 bis April 2021 auf dem umfangreichen Programm des Verbandes.

Anders bei Juliane Faralisch, sowie Katrin Thoma und Sophia Krause (Limburg), die nach einer terminlichen Verschiebung vom Verband nun am 24./25.März 2021 ihre nationale Ausscheidung im Frauen- Einer und im leichten Doppelzweier in Köln haben werden. Dazu bereiten sich diese beiden Boote am BSTP hier in Frankfurt in unterschiedlichen Trainingslagern seit dem Herbst 2020 vor, um die Fahrkarte zu der letzten, der internationalen Qualifikation im Mai 2021 in Luzern, zu lösen. In beiden Bootsgattungen bereiten sich weitere sehr gute Mannschaften für dieses Ziel vor, dennoch sind die Vorleistungen und die Trainingseindrücke recht ansprechend. Juliane Faralisch ist im Rahmen der Vorbereitung auch einen dezentralen Ergometertest gefahren, den sie im Skullbereich der Frauen, der stark aufgestellt ist, als beste mit 6:31min absolvierte. Zwei Trainingslager in Sabaudia/Italien sollen den letzten Schliff im Januar und Februar bringen, bevor es zu den Ausscheidungen nach Köln geht.

Im Nachwuchsbereich (U23) hat die FRGG einen sehr schnellen Zweier ohne mit Luis Ellner und Paul Kirsch am Start, die sowohl beim DRV-Ergometertest, als auch auf dem Wasser tolle Leistungen Ende November vollbrachten und auf dem Weg in die nationale Spitze sind. Eine interne Leistungsüberprüfung in Dortmund absolvierten sie als viertes Boot aller gestarteten Zweier aus den Stützpunkt Dortmund. „Sowohl von der Platzierung, als auch vielmehr vom Abstand zum Sieger, war ich zufrieden und hoffe, dass wir die nächsten Schritte in den kommenden Monaten machen können, um noch weiter nach vorne zu rudern“, so Top-Teamcoach Ralf Hollmann. Mit den beiden letztjährigen Junioren-Weltmeistern Cedric Wiemer und Bruno Spät (Marburg) gesellen sich leistungsstarke Partner vor Ort hinzu, so dass hier in Frankfurt eine kleine starke Riemengruppe, wie in den Jahren 2014-2016, heranwächst.

Die Trainingsgruppe des Bundesstützpunktes, welche ja an der Hellas in Offenbach seit Jahren ihr Domizil hat, ist mit weiteren hessischen Ruderern mittlerweile wieder bei einer Gruppenstärke von über 10 Sportlern und in fast allen Bereichen der U23-Klassen vertreten, dass an die Erfolge der letzten Jahre hoffentlich weiter angeknüpft werden kann.