U19 Trainingsmaßnahme des Deutschen Ruderverbandes in Hamburg-Allermöhe

Vom Freitag den 23. April 2021 bis Sonntag den 25. April 2021 starteten die Bundes- und Landeskader der A-Junioren*innen bei der Kleinbootüberprüfung in Hamburg. Obwohl die ungefähr sechs stündige Fahrt dorthin ein wenig Substanz kostete, wurden die Boote nach Ankunft sofort aufgeriggert, sodass noch eine lockere Trainingseinheit am Abend stattfinden konnte.

Der Samstag startete für die Einerfahrer*innen mit einem Time Trial. Eine Prämiere für die Junioren*innen. Dieser Modus wurde den Vorläufen vorgeschaltet, da die Langstreckenüberprüfung der Skuller*innen im März 2021 pandemiebedingt abgesagt werden musste. Normalerweise erfolgt die Setzung der Vorläufe anhand der Langstreckenergebnisse. So nicht dieses Jahr. Rianne Lagerpusch wusste um ihre Stärke und sparte in dem Time Trial ein paar Körner für die kommenden Rennen und ruderte die 12 schnellste Zeit. Caspar v. Campenhausen und Willem Kirsch erreichten als Rookies in der Altersklasse den 34. und 35. Platz.

Im Anschluss startete Schlagfrau Antonia Labonde zusammen mit ihrer Zweier-ohne Partnerin Malou Wollenhaupt (Kassel) im Vorlauf. Sie gewannen diesen, indem sie mit einer Zeit von 7:53min knapp 5 Sekunden schneller als das zweite Boot das Ziel überquerten. Somit sicherten sie sich eine Platzierung in der Top 18. Dies schafften auch Viktor Schönwandt und Jonas Wollrab, die ihren Zweier-ohne Vorlauf mit dem dritten Platz beendeten. Ben Sachs und Carl Tamussino mussten sich hingegen mit dem 6. Platz zufriedengeben.

Gegen Nachmittag stand für die Einerfahrer*innen der Vorlauf sowie für die Zweier-ohne deren Zwischenlauf an. Rianne kam knapp als 2. ins Ziel. Caspar und Willem platzierten sich beide als 6te.  Im Zwischenlauf sicherten sich Labonde und Wollenhaupt, mit einem dritten Platz, einen Startplatz im B-Finale. Bei den Jungs kamen Schönwandt und Wollrab mit einem 5. Platz ins C-Finale.

Tamussino und Sachs verpassten mit 0.7 Sekunden den 4. Platz und qualifizierten sich deshalb leider nur für das F-Finale.

Am Sonntag fanden zuerst die Zwischenläufe der Junioren*innen-Einer statt. Rianne überquerte die Ziellinie souverän als 1. und machte dadurch den Einzug in das A-Finale klar. Im Junioren Einer landeten Willem Kirsch und Caspar von Campenhausen jeweils auf den 5. Plätzen und wurden somit beide ins F-Finale einsortiert.

Das B-Finale beendeten Antonia Labonde und Malou Wollenhaupt auf dem 3. Platz vom. Lediglich ein Bugkasten trennte sie von dem 1. Platz. Viktor Schönwandt und Jonas Wollrab ließen keine Zweifel daran, dass der Sieg im C-Finale nur an sie gehen kann.  Das gleiche gelang auch Carl Tamussino und Ben Sachs. Nach frustrierenden ersten 2.000m Rennen beendeten sie das Wochenende noch mit einem versöhnlichen Sieg im F-Finale.

Im A-Finale der schnellsten U19 Skullerinnen liebäugelte Rianne zwischen den Abiturprüfungen mit dem Sieg. Sie lieferte sich mit der Gegnerin aus Potsdam 1.500m lang ein Duell auf Augenhöhe. Auf den letzten 500m reichten die Kräfte nicht mehr, um den Endspurt der Potsdamerin zu parieren. Der Sieg ging nach Potsdam. Rianne holte von 36 Starterinnen einen sehr guten 2. Platz.

Willem Kirsch beendete das Wochenende im F-Finale mit dem dritten Platz, gefolgt von Caspar von Campenhausen, der 3sek später als 5.ter ins Ziel kam.

Ergebnisse:
Rianne Lagerpusch | JFA1x | 2. Platz JF A 1x
Antonia Labonde / Malou Wollenhaupt (RV Kurhessen Cassel) | JFA2- | 9. Platz
Viktor Schönwandt / Jonas Wollrab | JMA2- | 13. Platz
Benedikt Sachs / Carl Tamussino | JMA 2- | 31. Platz
Willem Kirsch | JMA1x | 33. Platz
Caspar von Campenhausen | JMA1x | 35. Platz

Viktor Schönwandt / Caspar v. Campenhausen