Erfolgreiches Abschneiden bei der U23-Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien)

Platz 5 für Luis Ellner und Paul Kirsch im Männervierer ohne Steuermann (BM4-).

Platz 4 für Jonas Gelsen Bundesstützpunktathlet (Nassovia Höchst) im Männereiner (BM1x).

Mit dem deutschen U23-Meistertitel haben sich Luis Ellner und Paul Kirsch sowie Jonas Gelsen mit Stützpunkttrainer Ralf Hollmann für die diesjährige U23-Weltmeisterschaft in Tschechien qualifiziert.

Paul Kirsch hatte in den letzten Jahren schon etwas an internationaler Erfahrung sammeln können, für Luis Ellner und Jonas Gelsen war es der erste Start bei einer Weltmeisterschaft.

Luis berichtet: „Es war sehr aufregend für mich, aber ich konnte die Zeit genießen. Schade fand ich, dass keine Zuschauer aufs Gelände durften. Das hätte die Atmosphäre bestimmt noch positiv verändert.“

„Der Vierer ohne war international sehr stark besetzt“, so Trainer Ralf Hollmann. „Einige Nationen hatten keinen Achter am Start und alles auf den Vierer gesetzt. Somit war ein Platz im A-Finale das große Ziel für unsere Mannschaft.“

Die Männer, die eine Renngemeinschaft mit Leon Knaack und Ryan Smith vom DRC Hannover bildeten, konnte sich im Vorlauf direkt für das A/B-Halbfinale qualifizieren und auch im Halbfinale sicherten sie sich mit dem dritten Platz eine Bahn im großen Finale.

„Aber wir wollten noch mehr“, erzählt Luis. „Wir haben am Finaltag nochmal alles gegeben und konnten uns den fünften Platz sichern. Ich bin sehr zufrieden, wir haben gekämpft und das Beste aus uns herausgeholt.“

Jonas Gelsen gab sein Debüt im Einer wie Ralf Hollmann sagt, „mit einer Weltklasse Leistung.“ In einem extrem stark besetzten 31 Boote großen Feld, sicherte sich der erst 19-jährige Athlet souverän einen Finalplatz. Im Finale selbst lag er bis 1750m auf einem Medaillenplatz, auf den letzten 250m fehlte es ihm noch an Rennerfahrung und Kraft, sodass er am Ende auf einem tollen vierten Platz landete.

Jetzt heißt es für die Nachwuchstalente erst einmal durchatmen und neue Energie sammeln, um in der Saison 2022 wieder voll angreifen zu können.