
GERMANIA-ACHTER verteidigt DSM-Titel und schafft Hattrick
Nach dem sensationellen Gold-Finale beim RBL Saisonabschluss ’26 in Heidelberg vor 3 Wochen, startete der Germania-Achter am vergangenem Wochenende bei den Deutschen Sprintmeisterschaften 2026 in Essen/Kettwig. Mit dem ambitionierten Ziel, den in den letzten 2 Jahren gewonnenen Deutschen Sprinttitel zu verteidigen, war man in Kettwig angereist und musste sich über Vorläufe für das angestrebte A-Finale qualifizieren. Die Mitbewerber um die begehrten Medaillen bestanden aus den „alten Bekannten“ RBL-8er Teams, sowie aus hinzugekommenen Mannschaften anderer Vereine.

Zunächst erlitt der Germania-Achter jedoch einen herben Rückschlag, als man beim Warmrudern für den anstehenden Vorlauf mit einer Stahltonnen-Boje kollidierte und das neue High-Tech King Boot einen massiven Schaden davontrug. Spontan konnte man gerade noch in das Boot der auch auf den DSM startenden B-Junioren der Germania umsteigen und konnte selbst in dem ungewohnten und uneingestellten Boot den Vorlauf mit 3/10tel Sekunden gewinnen. Somit also der direkte Einzug in das A-Finale, was umso mehr wieder die Fokussier- und Leistungsfähigkeit des Teams unterstrich. Das Finale, welches übrigens bei Flutlicht-Ambiente abends in der Kettwiger Sprintarena gerudert wurde, gestaltete sich als eine Demonstration technischen und kämpferischen Einsatzes des Germania-Achters. Mit Frequenzen jenseits der 50 Schläge/min und kompakter Dynamik im mannschaftlichen Timing wurden alle Gegner mit knappem, aber offensichtlichem Vorsprung auf die Plätze verwiesen (Osnabrück Platz 2 und Mülheim Platz 3). Somit also wieder Gold für den Germania-Achter bei den DSM und ein Hattrick obendrein.

Doch damit der positiven Ereignisse noch nicht genug ! Der Schlagzweier mit Cedric Wiemer und Calvin Knobloch hatte auch in der Männer Zweier-ohne Stm. Konkurrenz gemeldet und somit einen Doppelstart bei den DSM zu bewältigen. Beide ruderten sich ebenfalls durch einen Vorlaufsieg direkt in das Finale des Männer-Zweiers und setzten mit dem Gewinn der Silbermedaille dem starken Abschneiden des Germania-Achter-Teams noch eine weitere Krone auf. Weiterhin muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass das Germania-Gesamtteam (bestehend aus Junioren/innen und RBL) insgesamt mit dem Gewinn vieler Titel und Medaillen bei den DSM einen imponierenden Eindruck in Ruderdeutschland hinterließ (separater Bericht folgt).
Zusammenfassend ein sensationeller und imponierender Abschluss der diesjährigen Rudersaison für den Germania-Achter, der ohne die Unterstützung der Germania und vor allem ohne die positive interne Gruppendynamik in diesem Team nicht möglich gewesen wäre. Wir schauen jetzt schon gespannt auf die kommende Saison 2027, in der unser Germania-Achter natürlich wieder für Furore sorgen möchte.
Germania-Achter-Team DSM/Essen-Kettwig:
Cedric Wiemer, Calvin Knobloch, Benjamin Landis, Maximilian Schultheis, Francis Pennoyer, Kaan Erkinay, Philipp Groenouwe, Konstantin Steib, sowie Stf. Julia Triesch