13.8.2026

Germania-Nachwuchs glänzt bei der U19-WM in Plovdiv

Glanzleistungen auf internationaler Bühne: Was für ein fantastischer Erfolg für die Nachwuchsarbeit der Frankfurter Rudergesellschaft Germania! Bei der U19-Ruder-Weltmeisterschaft 2026 (World Rowing Under 19 Championships), die vom 6. bis 9. August im bulgarischen Plovdiv stattfand, belohnten sich unsere Athletinnen und Athleten für monatelanges, hartes Training. Mit zwei Weltmeistertiteln, einer Bronzemedaille und weiteren Top-Platzierungen im Gepäck kehrte die Germania-Delegation mit einer überragenden Bilanz nach Frankfurt zurück.

Medaillen-Triumph in Plovdiv

Was für eine Weltmeisterschaft für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania! Mit zwei Weltmeistertiteln und einer Bronzemedaille kehren unsere Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten aus Plovdiv zurück. Vier Germania-Ruderer waren Teil der deutschen U19-Nationalmannschaft und sorgten für herausragende Ergebnisse, sowie unser Trainer Christopher Welsch, der den Doppelzweier von Helena betreute.

Jakob Gelsen – Weltmeister im Doppelvierer 

Helena Tibitanzl – Weltmeisterin im Mixed-Achter

Richard Haack & Paul Tamussino – Bronze im Achter

5. Platz: Helena Tibitanzl im Doppelzweier

Gold für Jakob Gelsen

Den ersten großen Erfolg für die Germania feierte Jakob Gelsen im Junioren-Doppelvierer. Gemeinsam mit Philipp Prüfer, Anori Benz und Christopher Wörden ging Jakob im A-Finale an den Start. Das deutsche Quartett zeigte ein starkes Rennen und setzte sich gegen die internationale Konkurrenz durch. Mit 5:53,52 Minuten sicherte sich das Boot den Weltmeistertitel. Damit ist Jakob U19-Weltmeister – ein herausragender Erfolg und der erste Germania-Weltmeistertitel dieser WM.

Helena Tibitanzl: erst Finale, dann Weltmeistertitel

Auch Helena Tibitanzl hatte in Plovdiv gleich mehrfach Grund zur Freude.

Gemeinsam mit Maike van Beek startete sie im Juniorinnen-Doppelzweier. Bereits im Vorlauf überzeugten die beiden mit einem souveränen Sieg und einem Vorsprung von 8,47 Sekunden auf Litauen. Im Halbfinale zeigten Helena und Maike anschließend ihr stärkstes Rennen der Regatta. Mutig vom Start weg, kämpften sie bis ins Ziel und qualifizierten sich mit einem starken zweiten Platz für das A-Finale. „Die beiden haben im Halbfinale ihr bestes Rennen gezeigt und sind sehr mutig losgefahren.“ Christopher, Trainer des Doppelzweiers. Im Finale reichte es schließlich für einen starken fünften Platz. In einem extrem schnellen Rennen verpassten Helena und Maike die Medaillenplätze, lieferten aber erneut eine überzeugende Leistung ab.

Doch für Helena war die WM damit noch nicht beendet...

Im neu eingeführten Junior-Mixed-Achter ging sie ein zweites Mal an den Start – und schrieb Geschichte. Das deutsche Boot setzte sich von Beginn an an die Spitze und gewann in 5:58,52 Minuten souverän vor Rumänien und den USA. Damit wurde Helena Weltmeisterin im ersten Junior-Mixed-Achter der WM-Geschichte. Gleichzeitig stellte das deutsche Boot die erste Weltbestzeit in dieser neuen Bootsklasse auf.

Bronze für Richard Haack und Paul Tamussino

Im Junioren-Achter gingen Richard Haack und Paul Tamussino gemeinsam auf Medaillenjagd.

Nach der erfolgreichen Qualifikation für das A-Finale entwickelte sich ein hochklassiges Rennen. Das deutsche Boot kämpfte bis zum letzten Meter um die Medaillen und überquerte nach 5:37,22 Minuten als Dritter die Ziellinie. Damit holten die beiden die dritte Germania-Medaille dieser Weltmeisterschaft.

Vier Wochen voller Erfahrungen

Neben den sportlichen Erfolgen war die WM auch für Germania-Trainer Christopher eine besondere Erfahrung. Er begleitete die Mannschaft über drei Wochen UWV und die anschließende WM-Woche in Plovdiv. Die Bedingungen vor Ort waren dabei anspruchsvoll: Temperaturen von über 30 Grad, intensive Trainingstage und die Anspannung vor den Rennen bestimmten den Alltag. „Ich habe extrem viel von meinen Trainerkollegen gelernt – und auch, mit der Anspannung vor den Rennen umzugehen.“ - Christopher

Besonders beeindruckt hat ihn der Zusammenhalt innerhalb der deutschen Mannschaft.

„Der Zusammenhalt im gesamten Team war für mich etwas ganz Besonderes. Jeder hat für den anderen mitgefiebert.“ - Christopher

Diese Erfahrung möchte Christopher auch mit nach Frankfurt nehmen: mehr gegenseitige Unterstützung über Trainingsgruppen hinweg und noch mehr gemeinsames Mitfiebern bei den Rennen der anderen.

Erfolgreiche Bilanz

Mit zwei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaille sowie einem fünften Platz im Doppelzweier endet die U19-Weltmeisterschaft für die Germania mit einer herausragenden Bilanz. Deutschland gewann insgesamt sechs Medaillen und belegte gemeinsam mit Rumänien Platz eins im Medaillenspiegel. Für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania ist diese WM ein großartiger Erfolg und ein starkes Zeichen für die Nachwuchsarbeit im Verein.

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