4.5.2026

Trainingscamp auf olympischem Wasser – drei Tage voller Training und Teamgeist

Vom 24. bis 26. April 2026 trafen sich Ruderinnen und Ruderer der Frankfurter Rudergesellschaft Germania, von Wiking Bregenz (Österreich), dem FRV Freiweg und des Ruderclubs Aschaffenburg zu einem intensiven Trainingscamp auf der Regattastrecke Oberschleißheim.

Die Anlage hat olympische Geschichte – hier wurden 1972 die Ruderwettbewerbe ausgetragen. Mit ihrer rund 2,2 Kilometer langen, geraden Strecke und meist ruhigem Wasser bietet sie bis heute ideale Bedingungen für Technikarbeit und schnelle Einheiten. Anders gesagt: Ausreden wegen Wellen zählen hier eher nicht.

Organisiert wurde das Camp von Christiane Huth, die gemeinsam mit Ute Simma das Trainerinnenteam bildete. Die beiden sorgten für einen straffen, aber abwechslungsreichen Zeitplan mit insgesamt fünf Trainingseinheiten – eine Mischung aus intensivem Techniktraining und fordernden Regattaeinheiten.

Gerudert wurde im Einer, Doppelzweier und Doppelvierer, häufig in gemischten Mannschaften. Das brachte nicht nur neue Bootsgefühle, sondern auch frische Impulse für das eigene Rudern. Einige nutzten die hervorragenden Bedingungen gezielt für zusätzliche Einer-Einheiten – wenn man schon mal so ein Revier hat, dann richtig.

Ein echtes Highlight waren die Videoanalysen: Die Einheiten wurden gefilmt und anschließend gemeinsam ausgewertet – mal einzeln, mal im Team. Dabei gab es viele wertvolle Hinweise zur Technik. Und ja, auch den einen oder anderen Moment, in dem man feststellen musste, dass sich „gefühlt perfekt“ auf Video doch noch leicht optimieren lässt.

Trotz des sportlich anspruchsvollen Programms kam die Stimmung nicht zu kurz. Gemeinsame Abendessen und kleine Snacks zwischendurch sorgten für entspannte Momente abseits des Wassers.

Besonders positiv fiel die Motivation innerhalb der Gruppe auf: Alle gingen mit viel Freude aufs Wasser, unterstützten sich gegenseitig und arbeiteten konzentriert an ihrer Technik. Das Trainerteam zeigte sich entsprechend zufrieden – die Fortschritte waren deutlich sichtbar.

Fazit: Ein rundum gelungenes Trainingswochenende mit viel Einsatz, guter Stimmung und besten Bedingungen. Aufgrund der positiven Resonanz und der spürbaren Entwicklung der Teilnehmenden sind weitere Trainingscamps bereits in Planung.

Ein herzliches Dankeschön an das Trainerteam Ute und Christiane, die unsere persönlichen Grenzen wieder ein Stückchen nach vorn gerückt haben.

Written by Silvia Stütz

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